
„Spätestens seit Sigmund Freud wissen wir, dass das „Ich“ tagtäglich zwischen „Über-Ich“ und „Es“ oszilliert. Wir sind eben nicht der Herr im eigenen Haus. Dem Mensch fehlt das Gen sich zu vertragen, weshalb sich nichts und niemand mit ihm vertragen will. Er braucht besonderen Schutz.






Die Stadt. Wie eine schützende Mauer umgibt sie uns allgegenwärtig. Erschreckend komplett schließt uns diese Mauer ein. Bei Nacht. Die Illusion wird spätestens jetzt offenbar. Es verfällt der Schutzraum „Stadt“ in einen besonderen Zwitter-Zustand, in dem das „äußere Andere“ eigenmächtig mit ihm verschmilzt. Es vereinigt sich mit dem „inneren Anderen“ zum Tanz, wird sein Katalysator. Nachts wird jeder und alles für uns zum Anderen. Nur das eindeutig Erkennen vermag zu beruhigen: Mit Sicherheit wissen, woran man ist. Die drei heiligen Könige folgten dem Licht des Sterns von Bethlehem und fanden ihren „Erlöser“. Die Motte fliegt ins Licht und stirbt. Tiefgaragen. Tunnel. Unterführungen. Besonders die Verlassensten unter ihnen scheinen um meine Aufmerksamkeit geradezu zu betteln. Gegen besseres Wissen, gehen die Assoziationen durch mich durch. Liegen sie nicht alle da, wie die offenen Mäuler der Nil-Krokodile?“



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Schöne Arbeit
der gedanke hinter den bildern gefällt mir, das ganze würde ich aber eher in s/w umsetzen als in diesen versumpften farben
Grade die Farbigkeit finde ich super! …dass weiß eben nicht einfach nur weiß bleibt.
Was sind denn “versumpfte Farben”? Ich finde die Arbeit auch super.
Das ist “Moosgrün”! Fein Fein
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