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The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.
Alex Roman hat innerhalb von angeblich sieben Monaten ein Meisterwerk geschaffen. Sein Film „The Third & The Seventh“ illustriert architektonische Kunst aus photografischer Perspektive. Von abstrakt bis surreal muten die Häußer und Plätze an.
Und jetzt muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Alex Roman ganz allein diesen Film mit dem Computer erstellt hat. Alle Szenen stammen aus der Renderingmaschine und den Programmen 3dsmax, Vray, AfterEffects und Premiere. Damit nicht genug, er hat ebenfalls die Musik dazu komponiert und gemischt, inspiriert u.a. vom „Karvenval der Tiere“.
Wer es noch nicht glaubt, schaut sich den zusätzlichen Breakdown an:
Compositing Breakdown (T&S) from Alex Roman on Vimeo.
Ein Making-Off soll demnächst auf der zugehörigen Internetseite abrufbar sein.
Website: http://www.thirdseventh.com/
Die Vimeo Seite zum Film gibt es hier unter http://vimeo.com/7809605
Ich persönlich habe nicht gewusst, dass 3D Rendering inzwischen so nah an der Realität dran ist. Sicher, Menschen und Tiere, Bewegungsabläufe von Korn und Bäumen sind noch sehr komplex, aber die Bildwelt überrascht mich doch sehr.
Danke, Alex Roman!


(8 Votes, Durchschnitt: 4.25 von 5)











unfassbar! ich kann nicht glauben, dass es sich hier um renderings handelt. das ganze ist eigentlich schon zu perfekt. aus diesem grund sind am ende vielleicht die vinylkratzer in der tonspur eingebaut. mir scheint es, als wolle er das analoge mit hilfe des digitalen lobpreisen.
unglaubliche bilder.
Du hast aber ein seltsames Avatar…
Ich habe erst den Film geschaut und war beeindruckt von der filmischen Leistung. Gut, ich dachte mir, an einigen Stellen ist es gerendert… dann hab ich den restlichen Text gelesen und hat mich umgehauen. Klasse Film und Hut ab!
einfach nur wow… das ist so harmonisch, fast märchenhaft… einfach nur schön.
Echt perfekt – Hammerfilm!
Dermaßen realitätsnah hab ich sowas noch nicht gesehen (- bis auf die Windräder vielleicht). Ich will da mal hin – also in die Bibliothek meine ich…
Danke für den Link!
Hurra hurra, die Realität lässt sich also klonen, kopieren, duplizieren.
Welch’ Erkenntnis! Mittels analoger Patina preist Roman seine digitalen
Künste – selbst den Zahn der Zeit weiß er zu simulieren und versteht
mehrere Jahrzehnte Designgeschichte in Minuten abzubilden, nachzubilden,
zu imitieren … Mimesis auf bisher ungesehenem Niveau. EyeCandyDeluxe.
Mehr als das weiß mir dieses Filmchen zunächst nicht zu sagen und mir
stellen sich eher Fragen: Warum wirds da ständig unscharf, scharf und
wieder unscharf? Gut, auch Schärfentiefe/Tiefenschärfe-Verlagerungen
weiß er zu simulieren. Einmal gesehen und man weiß es, es immer wieder
sehen zu müssen, lässt mich zweifeln, ob nicht doch sein fiktives Objektiv
ein Fokusproblem haben könnte. Oder ist auch das wieder perfekt nach-
geahmter Realismus? (Abgesehen davon fehlt der digitalen Unschärfe immer
noch der letzte Rest Realismus, weil sie von einer digitalen Schärfe abgeleitet
ist, die kein Pendant im Realen hat.)
Seit wann hängt man Polaroids zum trocknen auf die Leine? In welche der
gezeigten Mittel- und Großformatkameras will er seinen Kleinbildfilm hinein
bekommen? Hat er deswegen seine KB-Filme unbrauchbar gemacht und dem
›Tageslicht‹ seiner Rechenmaschine ausgesetzt? Warum müssen Bücher fliegen
können? Sind sie denn wirklich nicht mehr als nur Partikelchen, die den starren
architektonischen Raum beleben dürfen? Um diesen soll es hier nämlich wirklich
gehen und dafür wird er fragmentiert und auf den Kopf gestellt, illuminiert
und bis in die letzte Ecke zelebriert . . .
Interessant für mich waren all die ›Zitate‹, also welche Motive er genau
nachmodelliert hat. Mich erinnerten manche Szenen an Filme wie Gattaca,
The Cell und andere, die hier seine Vorlage zu sein schienen, ganz neben
den vielen berühmten Designklassikern aus dem Möbeldesign natürlich, den
tollen Kamara-Modellen und Bibliotheken und Hörsälen. So erweist sich
Romans Prinzip scheinbar als ideales Mittel der Archivierung bzw. besser
als Konservierung kulturellen Materials (Wissen und die Welt selbst).
Zum Ende hin war ich gar an die Museumsinsel Hombroich erinnert
Besser als mittels der Fotografie könnte man mit derlei (bald auch virtuell
begehbaren) Räumen, Dinge, Zustände, ganze Zeitalter vor dem Vergessen
bewahren und für spätere Generationen zugänglich halten. Längst eingestürzte
Gebäude, verschollene Schätze und zerfallene Bücher ließen sich erhalten.
Willkommen auf dem Holodeck. (Konsequenter Weise fehlt dem Film denn
auch jede Narration. Er zeigt und ist selbst ein Zustand des Nebeneinanders.
Sowohl motivisch als auch die Kadrierung betreffend. Nicht mehr, aber auch
nicht weniger! — Doch: ganz am Schluss tut sich was Fantastisches auf, da
beweist er doch noch Mut zur Kreativität: Ein Gebäude, darin ein Baum, mit
ihnen eine Wolke. Wie aus dem Nichts manifestiert sie sich und es bleibt die
Frage: was war zuerst da? Ursache / Wirkung. Henne oder Ei?)
Auffällig war für mich auch, dass er ›Architektur‹ auf Englisch statt ›architecture‹
›arquitecture‹ schreibt (»arquitecture as an art …«), ein Wort, das es so im
Englischen gar nicht gibt. Im Spanischen kennt man ›arquitectura‹. Roman selbst
ist Spanier, das mag ein Hinweis auf diesen kleinen verzeihlichen(?) Dreher sein.
Typografisch gesehen ist dieser Satz hier leider eine einzige Katastrophe, bei aller
sonst zu bewundernden Imitationskunst.
Leider imitiert auch der Score nur die großen Vorbilder. Spätestens hier hätte
ich mir mehr Mut gewünscht, eine eigene, differenziertere Aussage zu treffen.
Insgesamt bleibt mir, dieses Filmchen als eines der besten Showreels der Branche
zu sehen, in dem sich die digitale Nachahmungskunst selbst zelebriert (und
damit leider auch nur ständig und wie autistisch um sich selbst dreht).
Soll heißen: Mehr davon, aber bitte mit mehr Focus.
…wahnsinnig gut!
Uff, für ein “Meisterwerk” das Filmchen verdammt langweilig. Keinerlei erkennbare Narration in Verbindung mit einschläfernder Loungemusik. Die gesammten 12:29 Minuten habe ich nicht ertragen.
stimme nola zu.
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