The Future of Sustainable Products and Services – Rückblick

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Plenum

Ende September waren einige Studenten und Dozenten der ecosign auf der „The Future of Sustainable Products and Services“ Konferenz in Essen und wir möchten unsere Eindrücke hiermit kurz schildern …

Die Konferenz lief über zwei Tage und es wurden neben Podiumsdiskussionen vor allem in Gruppenworkshops gearbeitet und dort viele Meinungen ausgetauscht. Die ecosign beteiligte sich u.a. an der Organisation einiger Workshops und stellte in der Foyerausstellung ausgewählte Arbeiten der Studierenden zusammen mit weiteren Hochschulen aus.

Zwei volle Tage auf Englisch zuhören und diskutieren kann sehr anstrengend sein, dennoch hat es uns insgesamt eine Menge Spaß gemacht. Ich persönlich musste feststellen, dass ich das „Kontakteknüpfen“ einfach unterschätzt habe und viel zu unvorbereitet dort aufgetreten bin. Daher würde ich mir wünschen in Zukunft dies mehr üben zu können. Manchmal muss man wohl auch einfach drauf los labern, egal wie, irgendwie klappt das schon … Dennoch konnten wir insgesamt auf einige interessante Kontakte zurückblicken und freuen uns diese in Zukunft zu pflegen.

Weitere Eindrücke schildern im Folgenden noch die Studentinnen Julia Kröll und Rike Baumbach sowie unser Philosophiedozent Bernd Draser, der auf der Konferenz Workshops leitete, einen Vortrag hielt und im Anschluss auf der 1st sustainable summer school noch weiter tätig war.

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Foyerausstellung

Julia Kröll:

Meine Erwartungen der Konferenz kann ich nicht so wirklich beschreiben, weil ich mir unter dieser Konferenz nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Ich bin mit dem Wissen, dass viele unterschiedliche Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern zusammentreffen werden und sich über das Thema Nachhaltigkeit austauschen, zur der Konferenz gefahren.

Diese Erwartungen haben zugetroffen, allerdings in vielen kleineren Gruppen als ich erwartet hatte. Die unterschiedlichen Menschen aus den verschiedenen Ländern haben sich in Kleingruppen zusammengesetzt und sich über Unterthemen wie z.B. „Products and Services of Sustainable Lifestyles“ oder “Design for Sustainable Products and Services”, ausgetauscht und diskutiert.

Überrascht haben mich ganz Unterschiedliche Dinge, aber auch einzelne Personen. Sehr überraschen war für mich, die Vielzahl der Leute, die Präsentationen der verschiedenen Themen, das Gebäude in der die Konferenz stattgefunden hat, die Personen die den Aufzug bedient haben und die angenehme Atmosphäre.

Auch wenn diese beiden Tage anstrengend waren, haben Sie Erfahrungen mit sich gebracht von denen man weiterhin lernen und schöpfen kann. Die Nebensächlichkeit, wie ein Namensschild, dass für viele ein Vorteil oder eine Erleichterung ist und das säuerlicher Kaffee oder Trauben der Anfang eines Gesprächs sein kann.

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Plenumsdiskussion

Rike Baumbach:

Im Hinblick auf Herrn Drasers Worte, der uns im Vorhinein die Tagung und dessen Ablauf schilderte, habe ich die Konferenz, gegen meinen Erwartungen, als sehr locker und entspannt empfunden. Die Räume des Veranstaltungsort wirkten durch die riesigen Decken noch größer, als sie tatsächlich waren. Somit verteilte sich die Teilnehmeranzahl und das Gefühl, von anderen, wichtigen Leuten beobachtet zu werden, trat sehr selten ein. Ich habe vermutet, dass wir Studenten allgemein in der Welt der Anzugträger auffallen; diese Erwartung hat sich aber nicht bestätigt.

Das Programm der Tagung wurde meiner Meinung nach erst dann richtig interessant, als die „klugen Köpfe” unterschiedlichster Unternehmen in kleinen Workshopgruppen zusammengewürfelt wurden und über verschiedene Themen debattieren sollten. Somit bestand die Möglichkeit, die Konferenzteilnehmer in ihren Denkweisen, über die Kontaktdaten, die das Namensschild hergab, hinaus kennenzulernen. Gegen meinen Erwartungen fiel schnell auf, dass vielen Teilnehmern die Definition und Komplexität des Begriffs Nachhaltigkeit nicht so präsent war, wie es hätte sein sollen. Dementsprechend überrascht war ich darüber, dass wir bei Erwähnung der „Drei Säulen der Nachhaltigkeit“ in fragende Gesichter blickten.

Die Ausstellung ging meiner Meinung nach durch die Quantität an Arbeiten und deren Aufbau ein wenig unter. Ich war enttäuscht, dass nicht mehr Projekte der anderen Hochschulen ausgestellt wurden.

Ich war überrascht und frage mich immernoch über den Sinn der uns am Eingang überreichten Samen-/Körnertütchen und den Knopf-Drückern am Aufzug :-)

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ecosign Workshop mit Ausstellungsobjekten

Bernd Draser (Dozent):

Bei einer so großen internationalen Konferenz als Partner mitzuwirken war für ecosign eine Premiere und eine echte Herausforderung. Wir hatten uns erhofft, uns als eine kompetente, innovative und agile Akademie präsentieren zu können, unseren Studierenden eine breite Basis zur Präsentation und zur Netzwerkbildung anzubieten.
Ecosign soll, so unsere Erwartung, sich den Fachleuten aus aller Welt als ein feststehender Begriff und ein relevanter Faktor in Sachen Nachhaltigkeit und Design darstellen und im Gedächtnis bleiben. Und natürlich wollten wir im Austausch mit Fachleuten unsere eigene Expertise erweitern, hinzulernen und neue Ideen entwickeln.

Vor allem dank des großen Engagements vieler Studierender und Ehemaliger, die an der Ausstellung mitwirkten, einen Animationsfilm für das Eröffnungsplenum kreierten, auf CSCP-Seite als Organisatoren mitwirkten, kreative Beiträge für die Workshops entwickelten, die komplette Konferenz mit Kamerateams dokumentierten, Interviews führten, fotografierten und im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf unserer Workshops sorgten, war ecosign sehr präsent und für alle sichtbar. Das Feedback war überaus positiv und ist es noch.
Auch die Vernetzung mit Fachleuten brachte und bringt Früchte, das ist lange noch nicht ausgeschöpft. Das Netzwerk, das sich daraus entwickelt, wird noch Generationen von Studenten von Nutzen sein. Ecosign konnte sich als Institution profilieren in der Kooperation mit so namhaften Partnern wie CSCP, Wuppertal Institut, aber auch der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit und der Effizienzagentur NRW.

Überraschend war schon im Vorlauf der Konferenz die hochgradige Komplexität der Veranstaltung. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass das alles glatt laufen kann. Um so überraschender war es dann, dass tatsächlich alles glatt über die Bühne ging.
Auch überraschend war für mich das intensive Engagement unserer Studierenden. Das war wirklich erstklassig!

Im Rückblick kann ich mich durchweg befriedigt zurücklehnen und uns allen gratulieren für die tolle Performance! Der Aufwand hat sich in der Tat gelohnt. Die Saat ist ausgebracht, und so manches Pflänzchen keimt schon!

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Foyerausstellung

Links

© Fotos: Nola Bunke


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1 Kommentar »

  1. fairskate sagt:

    Schöner Blog! aber hier trotzdem eine inhaltliche Kritik, soweit ich die Ausführungen richtig interpretiere.

    Das 3-Säulen Modell ist eine lobbygeleitete Uminterpretation des Nachhaltigkeitsbegriffs, wie er in seiner Anwendung auf außerforstwirtschaftliche Prozesse auf den Brundtlandbericht zurückgeht.

    In Deutschland hat der Lobbyverband der Chemie (VCI) das 3-Säulen-Modell maßgeblich mitdurchgedrückt. Damals veröffentlichte der VCI unter anderem mit einer Gegenstudie zu “Zukunftsfähiges Deutschland” vom Wuppertal Institut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit_%28Drei-S%C3%A4ulen-Modell%29

    Das 3-Säulen-Modell wird in der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung auch als “schwache Nachhaltigkeit” bezeichnet. Naturkapital gilt als durch künstliches Kapital ersetzbar, Wachstum der Grenzen statt Grenzen des Wachstums, technologische Lösungen für alle Probleme, Ausblendung der globalen Ressourcenungerechtigkeit und kein Hinterfragen von Profitmaximierung und Wachstumszwang.

    Ausführlicher zur Verwässerung des Nachhaltigkeitsbegriffs durch Wirtschaftslobbys in dieser Studie:
    http://www.sozialforschung.org/de/literatur/deutscher_nachh_diskurs.pdf

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mogli

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Die Ästhetik der Nachhaltigkeit

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»Lange Zeit war Öko-Mode gleichbedeutend mit “naturbelassen”, “keine Chemie” und „grün-alternativ“. Wenn man von einer ökologisch motivierten Ästhetik sprechen konnte, dann fand man sie am ehesten in den Nischen der Eine-Welt-Läden. Inzwischen ist längst klar: Plastik ist ökologisch manchmal besser als Jute. Gleichzeitig sind globale Themen wie der Klimawandel und die weltweite Ressourcenknappheit im politischen Mainstream angekommen. Verändern sich dadurch auch ästhetische Einstellungen? Schließlich spiegelt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel immer auch im Design und der Mode. Gibt es eine neue Ästhetik der Nachhaltigkeit? Und was macht sie aus? « Quelle: SWR

Es diskutieren:
Bernd Draser, Philosoph, Ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln
Prof. Nina Gellersen, Designerin, Hochschule Luzern
Mateo Kries, Chefkurator des Vitra Design Museums, Weil am Rhein
Gesprächsleitung: Gábor Paál

Hier gehts zum AudioBeitrag


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Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Good Goods?

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Wir danken Astrid Lorenzen für Ihren Gastbeitrag – eine Rückschau auf die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum 2011 in Hamburg

Vom 27. – 29.05. fand zum ersten Mal die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum in den Hamburger Messehallen statt. Mit 94 Ausstellern, davon viele Startups, hat sie einen Überblick über verschiedenste nachhaltiger Produkte gegeben. Schwerpunkte waren Fashion, Lebensmittel und Design. Institute wie EPEA, Dienstleister, Ökobanken wie die GLS Bank waren ebenso wie allgemeinnützige Vereine wie Viva con Agua oder BAUM vertreten.
Mit 10.000 Besuchern in den drei Tagen war die Messe gut besucht, was wohl nicht zuletzt an der Pressearbeit und der Ausgabe von zahlreichen Freikarten gelegen haben kann.

Bei dem Gang durch die Halle, fiel die große Anzahl an Limonadenanbietern auf: Fritzkola, Bios, Bionade und Lemonaid/Charitea. Bei Lemonaid gab es die Möglichkeit seine eigene Limonade aus den Originalzutaten Limetten, Rohrzucker (beides Fairtrade) und Wasser (Viva con Agua)selbst zusammenzumischen. Auf dem Fashion Cube, einem großen Sperrholzkubus um das ein Baugerüst aufgebaut war, fanden Schauen diverser Ecofashionlabel (u.a. Otto und Recolution) statt. Für Kinder gab es eine Bastelfläche und auf dem Forum konnte man sich Diskussionen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören. Einzelne Aussteller stellten sich Fragerunden.

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Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft

Mandeln

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Astrid Lorenzen aus Hamburg und sie bat mich auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:

Sascha Peters, Autor des Buches „Materialrevolution“ sowie der Materialseite in der FORM kommt am 17.06.2011 nach Hamburg, um über neuartige und nachhaltige Materialien in Architektur und Design zu sprechen.

Schaumstoff aus Pilzen, Mode, die durch Bakterien organisch wächst, oder Fahrräder mit Bambusrahmen: Da inzwischen klar sein sollte, dass uns viele Rohstoffe zukünftig nur noch in begrenztem Rahmen zur Verfügung stehen, werden wir aus den Labors überhäuft mit neuen Materialien und Werkstoffkonzepten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Wir stehen kurz vor einem gravierenden Wandel unserer Produktkultur, denn der umweltverträgliche Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen ist bei uns als Konsumenten angekommen und wird in vielen Bereichen gar vorausgesetzt.

Designern und Architekten kommt im Zusammenhang mit dem Wandel der Material- und Produktkultur eine besondere Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Dr. Sascha Peters gibt mit seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien. Im Vortrag gewährt er einen Blick in die spannendsten Entwicklungen und zeigt auf, mit welche Werkstoffinnovationen wir die Zukunft in eine nachhaltigere Welt gestalten werden.

Vortrag „Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft“

17. Juni 2011
betahaus Hamburg
ab 19:00 Uhr


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Kläre – Gemüseglück auf dem Balkon


»Kläre« ist ein Hügelbeetkasten, entstanden als Abschlussarbeit der ecosign von Anna Fankhaenel. »Kläre« orientiert sich in der Form an einem Hügelbeet aus der Permakultur, dadurch ergeben sich nicht nur Vorteile wie einen guten Wasser- und Wäremhaushalt um selbst in kühleren Jahreszeiten Gemüse zu ernsten, sondern die Form bietet auch fast doppelt soviel Anbaufläche wie ein handelsüblicher Blumenkasten.
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It’s a Book!

Simpel und wahr, daher ohne jeden weiteren Kommentar:

Das nun auch auf deutsch erschienene Druckexemplar ist in jeder gut sortierten Buchhandlung um die Ecke (für 6,90 Euro) erhältlich.

( »ecolog gefällt das!« )


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Film: ecosign Semesterpräsentation im Cinenova

Wir freuen uns einen kurzen Film über die letzte Semesterabschlusspräsentation im Februar 2011 zeigen zu können. Zwei mal im Jahr präsentieren die Studenten der ecosign im Kölner Kino „Cinenova“ vor einem großen Publikum ihre besten Arbeiten des vergangenen Semesters. Auch zum Beginn des Jahres 2011 waren wieder viele gute Arbeiten dabei und wie üblich wurde am Ende der Veranstaltung der Froschkönig – der Preis für die innovativste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit – von der Akademieleitung an einen Studenten verliehen.


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Versorger sind Versager

Während in Japan ein Naturereignis mit schwerwiegenden Folgen zeigt, dass die Atomlobby und die Atompolitik seit Jahrzenten scheitert und der Bürger zunehmend resigniert — versucht Angela Merkel (Atompolitikerin und Kanzlerin) es mit dem Bonbon einer Untersuchung aller deutschen Meiler in der Hand zu halten.

Tobias Riedl von Greenpeace dazu:

Der Unfall in Japan zeigt, dass Atomkraft nirgends beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit ein schwerer Unfall passieren – es müssen nur mehrere negative Ereignisse zusammenkommen. Deshalb fordert Greenpeace von der Physikerin Angela Merkel, jetzt umzudenken und mit der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke einen schwerwiegenden Fehler ihrer Amtszeit zu korrigieren.

Es entsteht national wie international eine neue Debatte um die Sicherheit von Atommeilern! Wir brauchen aber keine Debatte ohne Resultate und Einsicht! Seit mehr als 30 Jahren ist klar was Soziale, Ökologische und Ökonomische Verantwortung bedeutet und dass zukünftige Energiefelder neu definiert werden müssen! Auf die Straße — Abschalten — Mensch sein!

Wir möchten aufrufen der Initiative von linksunten zu folgen:

Am Montag, den 14. März von  17:00 – 20:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln aktiv gegen Atompolitik und Atomlobby zu agieren.

Eindrücke von der Demo: http://www.youtube.com/watch?v=UE4KAqxArNE


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Proportion trifft Proportion

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Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Scharfsinn

Zu diesem Thema veranstalteten Frauke Schneider, Anna Jaissle und Julia Kröll ein Experiment, dass verschiedene Sinne anspricht und doch die selbe Ursache hat: Schärfe.

Scharfsinn – so lautete das letztjährige Motto für die Veranstaltung anlässlich des UNESCO Welttages der Philosophie an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Weiterlesen »


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