Kerngedanken #4 – Der schleichende Tod der ach-so ›friedlichen Atomnutzung‹

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage?

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Burns und Bloomberg – Brüder im Geiste?

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Dürfen Regierende sich selbst für gute Leistungen belohnen
und Gesetze ändern, um noch mehr Gutes tun zu können?

Im Jahr 1993 legten die New Yorker per Bürgerbescheid fest, dass der Posten ihres Stadtoberhaupts nur für maximal zwei Legislaturperioden (für maximal acht Jahre also) von ein und der selben Person ausgeübt werden darf. Dies bekräftigten sie in einer erneuten Abstimmung im Jahre 1996. Damit würde die Regierungszeit vom derzeitigen und 108en Bürgermeister New Yorks, Michael Bloomberg am 31. Dezember dieses Jahres definitiv enden. Für ein symbolisches Jahresgehalt von einem Dollar, regiert er die Stadt bereits seit dem 01. Januar 2002 und schien sich im letzten Jahr zu sagen: »Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt.« Mit Hinweis auf die Welt-Wirtschaftskrise und auf die schwierigen Aufgaben die für die Stadt in der Zukunft lägen, strengte er eine Aufhebung jener Regelung zur Beschränkung der Amtszeiten an. Mit (wenn auch knappem) Erfolg und nicht wenigem Widerspruch … Weiterlesen »


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Grafikdesign nachhaltig – Buchbesprechung

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Ein Handbuch über Materialien und Herstellungsverfahren für Grafikdesigner und deren Kunden


Ich habe ein interessantes Buch entdeckt und möchte es Euch hier nicht vorenthalten. Ein Handbuch, das Licht in die notwendigen Arbeitsprozesse und methodischen Ansätze bei der Produktion von nachhaltigen Druckerzeugnissen bringen möchte und praktische Anregungen für zukunftsorientierte Grafikdesigner liefert. Weiterlesen »


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Interview Project von David Lynch

Der amerikanische Regisseur David Lynch ist bekannt für seine skurrilen, surrealen Filme, die den Zuschauer entweder voll und ganz in ihren Bann ziehen oder aber abschrecken. Da der verstörende Inhalt der meisten Werke Lynchs keinem speziellen Genre zugeordnet werden kann, sprechen die Amerikaner auch gerne vom „lynchian Cinema“. Filme wie Eraserhead, Blue Velvet, Lost Highway, Mulholland Drive oder jüngst auch Inland Empire stehen für einen eigenen, alptraumhaften Kosmos, von dem sich das Publikum, wenn es erstmal eingetreten ist, nur schwer wieder befreien kann.

Einige Jahre war es still um Lynch, nun veröffentlichte er das „Interview Project“, das seit dem 1. Juni auf davidlynch.com verfolgt werden kann. Eingeschworene Fans des „lynchian Kosmos“ mag das Projekt zunächst abschrecken, stellt es doch einen starken Kontrast zu Lynchs bisherigen, fremdartig anmutenden Filmen dar (ausgenommen dem Film „The Straight Story“, der der Idee des IP sehr ähnelt).

Für das Interview Project hat Lynch zusammen mit seinem Sohn einen 32.000 Kilometer langen Roadtrip quer durch die USA gemacht. Auf diesem begegneten ihnen über hundert Menschen, die sie interviewten und mit der Videokamera festhielten.

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Food, Inc.

Nachdem in Deutschland und Österreich der Dokumentarfilm „We feed the World“ vom österreichischen Filmemacher Erwin Wagenhofer recht erfolgreich in den Kinos lief (u.a. 600.000 Kinobesucher in Deutschland), startet jetzt ein ähnlicher Dokumentarfilm in den USA.

„We feed the world“ zeigte die begrenzte Agrarwirtschaft Österreichs die die eigene Nachfrage von Getreide nur zu einem fünftel selber abdecken können – die restlichen vier fünftel werden aus Indien importiert. Indien allerdings hat laut UNO-Statistiken mit 200.000.000 permanent schwerst unterernährten Menschen zu kämpfen. Außerdem zeigt der Film die steigende Nachfrage von Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft, für die in Lateinamerika 350.000 Hektar Land reserviert sind, wohingegen ein viertel der lateinamerikanischen Bevölkerung Hunger leidet.
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