Proportion trifft Proportion

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Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Leibhaftige Typografie

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Das in Teamarbeit entstandene Magazin „Leibhaftige Typografie“ war ursprünglich nur für Designstudenten gedacht. Allerdings hat sich die Gruppenarbeit im Laufe des ecosign Kurses (Typografie III „Eselsbrücke“ unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden) zu einem Hilfsmittel für Jedermann entwickelt. Ob der allgemeine Student beim Verfassen seiner Hausarbeit, der Geschäftsmann bei der täglichen Firmenkommunikation oder der Schüler beim Zusammenstellen seiner Bewerbungsunterlagen – „mit den richtigen Zeichen kann man glänzen“.
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»Ich frage: Sind es etwa ›n‹ & ›v‹, die uns hier ein ›w‹ vormachen wollen, oder was?«

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Detailtypografische Betrachtungen 01

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Auch in der Gestaltung von und mit Schrift, der Rechtschreibung (des rechten Schreibens) sowie in der gesprochenen Sprache selbst, gibt es sich wandelnde Moden, verschiedene Stile und Stilblüten, ›Schulen‹, Trends, Hypes, Verschiebungen und Formumwandlungen … Sie kommen und gehen, Einzelnes bleibt eventuell bestehen; vieles verschwindet sang- und klanglos, anderes kehrt als ›Retro‹ wieder, ganz anderes überlebt vielleicht nur unbemerkt, als scheinbarer Anachronismus im Detail – allein von Interesse für Nostalgiker und Wehmütige. Mit den ›Detailtypografischen Betrachtungen‹ möchten wir künftig auf die vielen Kleinigkeiten schauen, die es auf dem Feld der Typo-Formen zu entdecken, zu entschlüsseln und zu lieben gibt. Den Anfang macht dieses ungewöhnliche ›w‹, das nicht so viel mit dem uns bekannten ›Doppel-V‹ bzw. ›Double-U‹ gemeinsam haben will. Weiterlesen »


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Immer gleich und stets anders

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Ein paar Worte zu den Visitenkarten für das ecolog

ecolog berichtet regelmäßig über Gestaltung und Gestalter. Wir sind selber angehende Designer und finden es interessant, lehrreich und wichtig, mit prüfendem Blick auf Schaffen und Werk der Branche (und damit auch auf uns selbst) zu schauen. Diesen Blick sehen wir als wesentliches Element des Berufsbilds an. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei, hinterher weiß man immer mehr und ein Fehler ist bekanntlich auch nur dann einer, wenn man ihn ein zweites mal ›begeht‹. Unsere Leserschaft und so auch der gegenseitige Austausch sollen daher gerne wachsen. Auf Papierresten gedruckte und händisch geschnittene Visitenkarten sollen eco-log.de nun bekannter machen. Weiterlesen »


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SchriftMischMusterbuch – Rezension

Ich habe mir das SchriftMischMusterbuch von Wiebke Höljes mit dem Untertitel „Dreiklänge“ beim Hermann Schmidt Mainz Verlag gekauft und werde im Folgenden meine Eindrücke dazu schildern.

Das Buch möchte ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Möglichkeit bieten unterschiedlichste Schriften direkt auf Papier miteinander zu kombinieren.

Dazu ist das Buch (wie bekannte Kinderbücher) in drei Teile geteilt, die man einzeln blättern kann. Dies ermöglicht dem Betrachter Headline, Fließtext und Subtext in 32 bekannten Schriften zu betrachten und miteinander zu mischen. Insgesamt gibt es 56 Schriftschnitte und durch das Mischen können sich rein rechnerisch 175.616 Kombinationen ergeben – es entsteht der typographische Dreiklang der über Harmonie oder Dissonanz entscheidet.

Zu den Schriftschnitten und den Mustern (ABCabc123…) findet man noch viele tolle Zusatztexte zu jeder Schrift. So kann man noch einiges lernen und erfahren. Weiterlesen »


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Truly Madly Deeply

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Im Kurs „Truly, Madly Deeply“ bei Herrn Leischner illustrierte Anika Merten zur Lyrik Rainer Maria Rilkes mehrere Karten, die in einem Schuber untergebracht sind. Weiterlesen »


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Stuttgarter Ballett

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Daniela Neuhäuser gestaltete im Kurs „Ohne Logo“ unter der Leitung von Dipl.-Des. Uwe Boden Plakate und Infomedien für das Stuttgarter Ballett. Die visuellen Konstanten bestehen bei ihrer Arbeit aus der Bildwelt, dem schmalen Format und der Typografie.

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Theater Bonn

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Oliver Köhler gestaltete im Kurs „Ohne Logo” eine Plakatreihe für das Theater Bonn. Die Aufgabe im Kurs von Dipl.-Des. Uwe Boden lag darin, ein Erscheinungsbild zu entwerfen, welches ohne Logo als visuelle Konstante funktioniert.

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Musterschrift / Schriftmuster

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Andrea Grips hat im Kurs Typomagazin unter der Leitung von Dipl.-Des. Uwe Boden verschiedene Schriften zu neuen Mustern gesetzt. Das muss man sich einfach anschauen und genießen. Schön zu sehen, dass Schrift auch mehr kann als nur Text zu sein. Oder?

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Mettwurst Typo


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EasyType

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Martin Langen hat seine EasyType dem Profil der Schreibmaschinenschriften nachempfunden.
Mit gleicher Größe schlagen die Typenhebel einer Schreibmaschine auf das Blatt und sitzen so stets übereinander. Dies ermöglicht dem Autor auf einfache Art und Weise Muster mit Buchstaben zu gestalten. Zusätzlich zur Schriftgestaltung hat Martin deshalb auch noch Gedichte von Ernst Jandl (1), (2) nachgesetzt. Die Schrift mit den Schnitten EasyType A und EasyType B entstand in nur zwei Wochen im Workshop Schriftgestaltung unter der Leitung von Dipl.-Des. Volker Kraft.

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Aline S.

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Michael Maxeins Schrift Aline basiert auf einer Fraktur, kommt jedoch als feine Type mit einem gleichbleibenden Strich daher.

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