Klimaclips der Internationalen Sommeruniversität 2009

Studenten und Teilnehmer der „Internationalen Sommeruniversität 2009“ in Mecklenburg-Vorpommern haben im Laufe des Sommers in ihren Workshops mehrere Kurzfilme zum Thema „Klima“ entwickelt. Ich fand es spannend zu sehen, wie unterschiedlich mit dem Thema umgegangen werden kann. Daher möchte ich Euch die vier Filme und ein Audiodokument gerne vorstellen:

Eisbär

Wer weiß über die Folgen des Klimawandels mehr als der Eisbär? Keiner, entsprechend macht sich ein Rudel auf den Weg, um Co2-Sünden zu ahnden. Ein Aufruf, den Eisbären auch in sich zu wecken.
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Die Rechnung – Kurzfilm

Germanwatch veranstaltete einen Kurzfilmwettbewerb zum Thema Klimagerechtigkeit. Der Erste der drei Gewinner-Kurzfilme stammt von Peter Wedel und stellt den Lebenswandel der Großstädter in Form eines Kneipendialogs dar. Die vermeintlich alltäglich Szene entpuppt sich schnell als fiktives CO2-Sünden-Bashing bis die Kellnerin den drei Kneipenbesuchern die Rechnung vorliest …

Das Drehbuch stammt von Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel welcher auch den Film mit den Hauptdarstellern Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink inszenierte.

Insgesamt wurden von Germanwatch drei Drehbücher ausgezeichnet und das Buch „Die Rechnung“ mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Kurzfilm umgesetzt.

Der gemeinnützige Verein „Germanwatch Nord-Süd-Initiative e.V.“ setzt sich ein für eine sozial gerechte, ökologisch verträgliche und ökonomisch tragfähige globale Entwicklung. Germanwatch engagiert sich für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Hierbei liegt die Konzentration auf der Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden bildet den Ausgangspunkt der Arbeit.

Dazu noch ein Interview mit Germanwatch Jurymitglied Sven Harmeling und Kurzvorstellung von „Die Rechnung“ in der Sendung „Alle Wetter“ vom 18.08.2009 des Hessischen Rundfunks.


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Beyond Climate Change – FLOW

Der wohl erste Film über Ressourcenschonung

Am „Tag der natürlichen Ressourcen 2009“ in Berlin entdeckten wir diesen Kurzfilm des Umweltbundesamtes und möchten ihn mit Euch teilen.

Der Film, den das sustainable design center im Auftrag des Umweltbundesamtes jetzt fertiggestellt hat, ist gerade mal zehn Minuten lang.
Und anders als z.B. die US-amerikanischen Kassenschlager „The Day After Tomorrow“ von Roland Emmerich oder „Eine unbequeme Wahrheit“ mit Al Gore, die viele Millionen Dollar Produktionskosten verschlungen haben, ist „FLOW“ als Low-Budget-Film entstanden.
Dabei ist er auch vermutlich der Erste, der sich mit dem wichtigen Thema der nachhaltigen Ressourcennutzung beschäftigt.

Gegensätzlicher könnte auch die Bildsprache nicht sein: Der Film FLOW beeindruckt nicht mit drastisch-realistischen Bildern, sondern besticht durch seine ausdrucksstarken künstlichen Welten, die ihre Wirkung nicht verfehlen.

Der zehnminütige Kurzfilm aus der Reihe „Beyond Climate Change“ des Umweltbundesamtes beleuchtet eines unserer dringlichsten Probleme: die Verschwendung unserer natürlichen Ressourcen. FLOW reflektiert mit eindrücklicher Bildsprache unseren konsumorientierten Lebensstil und zeigt zugleich Zusammenhänge globaler Stoffströme. Genannte Zahlen und Fakten mahnen den Zuschauer zur Verantwortung ohne zu demotivieren. Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Stadt von morgen mit vielen Beispielen und Ansätzen nachhaltiger Gestaltung.

Links


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