Gehen & drehen

Spiele bringen unterschiedliche Menschen an einen Tisch. »Gehen & Drehen« auch unterschiedliche Hersteller …

»Gehen & Drehen« ist ein Spiel für vier. Für Familien und Freunde. Für Klein und Groß. Für Taktiker und Glückswürfler. – Es ist lose angelehnt an das traditionelle »Mensch ärgere dich nicht«, und von Kathrin Fach und Karsten Rohrbeck um etwas »Ärger-Potenzial« erleichtert. Die Regeln sind sehr einfach und passen auf eine DIN-A4-Seite.
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Der Geschmack von Schrift, oder: ein typografisches Kochbuch …

typografisches Kochbuch

Typografisch-kulinarische Eselsbrücken, entstanden im Kurs ›Typografie III‹, unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden. Es ist die Inszenierung von Schriften als Mahlzeit, die hier für unser Gedächtnis eine Eselsbrücke schlägt: Die verschiedensten Schriften werden angerichtet. Man schmeckt geradezu was man sieht und liest: Was haben Spaghetti und Myriad gemeinsam? Warum schmeckt Akzidenz Grotesk wie Steak und wieso ist die Lucida Sans/Serif so schnell auf der Hand wie Pommes-Curry? Durch die Analogien zwischen den Typen und Gerichten, bleibt aber mehr als nur ein grober Eindruck der Schriften in Erinnerung. Denn neben den Bildern von Typo-Mahlzeiten bieten Form-Details, Blindtexte und Erläuterungen dazu die nötigen Hintergrundinformationen zu den Schriften, zu ihrer Geschichte, ihrem Charakter und ihrer optimalen Zubereitung. Danach sollte nicht nur das typografische Gedächtnis bestens trainiert sein. Auch die Beantwortung der immer neuen Gretchenfrage »Welche Schrift nehm’ ich denn?«, sollte hiernach einfacher fallen. Also dann: Guten Appetit!
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Kerngedanken #4 – Der schleichende Tod der ach-so ›friedlichen Atomnutzung‹

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage?

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Von starken Frauen und unsterblichen Über-müttern: Camerons ›Avatar‹ – ein neuer ›Alien‹

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2), Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Die halbe Welt ist im ›Avatar-Fieber‹. Völlig zurecht! Regisseur James Cameron schließt endlich den Kreis, den Ridley Scott 1979 mit ›Alien‹ öffnete …

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2),
Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Nicht aber das viele, gleißend glühende Bunt von Camerons ›Öko-Action-Buster‹ ließ mich taumeln, auch nicht die Rückkehr in unsere ach-so ›normale Realität‹ danach. Auch inhaltlich ist ›Avatar‹ für sich allein betrachtet (wie schon im Trailer abzusehen) ein einz’ges Ärgernis. Was mich begeisterte, war die Fortschreibung des für Cameron typischen Themenkomplexes: ›Technik und ihre Übermacht – starke Frauen – Naturgewalt contra Naturbeherrschung – Wirtschaftskonzerne‹ … Dabei gelingt ihm nicht nur der ständige Rückbezug auf sein eigenes Schaffen, sondern auch auf viele andere Genre-Klassiker. So amalgamieren in ›Avatar‹ 30 Jahre Filmgeschichte (’79–’09) auf bisher ungesehene Art und Weise, was dann doch wieder Freude macht. Aber immer ruhig Blut und eines nach dem andern, mögt ihr nun sagen, und sollt es haben:
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Wird Potts wieder singen?

Bild entnommen aus: »Images of the Human Body« (The Pepin Press/Agile Rabbit Editions, Amsterdam 2005)

Vom letzten Jahresumschwung sowie von der
merkwürdigen Telekom-Auffassung eines ›einzigartigen Moments‹

Bild entnommen aus: »Images of the Human Body« (The Pepin Press / Agile Rabbit Editions, Amsterdam 2005)

In wenigen Tagen ist es soweit: Überfressen und ›voll drauf‹ von der allweihnachtlichen Überdosis Familie, schunkeln, sprudeln und knallen wir mal wieder in ein neues Jahr hinüber, ein neues Jahrzehnt diesmal sogar. Grund genug, sich des letzten Jahreswechsels zu erinnern und auch diese Erfahrungen hier mit euch zu teilen . . . Weiterlesen »


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Burns und Bloomberg – Brüder im Geiste?

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Dürfen Regierende sich selbst für gute Leistungen belohnen
und Gesetze ändern, um noch mehr Gutes tun zu können?

Im Jahr 1993 legten die New Yorker per Bürgerbescheid fest, dass der Posten ihres Stadtoberhaupts nur für maximal zwei Legislaturperioden (für maximal acht Jahre also) von ein und der selben Person ausgeübt werden darf. Dies bekräftigten sie in einer erneuten Abstimmung im Jahre 1996. Damit würde die Regierungszeit vom derzeitigen und 108en Bürgermeister New Yorks, Michael Bloomberg am 31. Dezember dieses Jahres definitiv enden. Für ein symbolisches Jahresgehalt von einem Dollar, regiert er die Stadt bereits seit dem 01. Januar 2002 und schien sich im letzten Jahr zu sagen: »Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt.« Mit Hinweis auf die Welt-Wirtschaftskrise und auf die schwierigen Aufgaben die für die Stadt in der Zukunft lägen, strengte er eine Aufhebung jener Regelung zur Beschränkung der Amtszeiten an. Mit (wenn auch knappem) Erfolg und nicht wenigem Widerspruch … Weiterlesen »


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»Ich frage: Sind es etwa ›n‹ & ›v‹, die uns hier ein ›w‹ vormachen wollen, oder was?«

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Detailtypografische Betrachtungen 01

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Auch in der Gestaltung von und mit Schrift, der Rechtschreibung (des rechten Schreibens) sowie in der gesprochenen Sprache selbst, gibt es sich wandelnde Moden, verschiedene Stile und Stilblüten, ›Schulen‹, Trends, Hypes, Verschiebungen und Formumwandlungen … Sie kommen und gehen, Einzelnes bleibt eventuell bestehen; vieles verschwindet sang- und klanglos, anderes kehrt als ›Retro‹ wieder, ganz anderes überlebt vielleicht nur unbemerkt, als scheinbarer Anachronismus im Detail – allein von Interesse für Nostalgiker und Wehmütige. Mit den ›Detailtypografischen Betrachtungen‹ möchten wir künftig auf die vielen Kleinigkeiten schauen, die es auf dem Feld der Typo-Formen zu entdecken, zu entschlüsseln und zu lieben gibt. Den Anfang macht dieses ungewöhnliche ›w‹, das nicht so viel mit dem uns bekannten ›Doppel-V‹ bzw. ›Double-U‹ gemeinsam haben will. Weiterlesen »


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Immer gleich und stets anders

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Ein paar Worte zu den Visitenkarten für das ecolog

ecolog berichtet regelmäßig über Gestaltung und Gestalter. Wir sind selber angehende Designer und finden es interessant, lehrreich und wichtig, mit prüfendem Blick auf Schaffen und Werk der Branche (und damit auch auf uns selbst) zu schauen. Diesen Blick sehen wir als wesentliches Element des Berufsbilds an. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei, hinterher weiß man immer mehr und ein Fehler ist bekanntlich auch nur dann einer, wenn man ihn ein zweites mal ›begeht‹. Unsere Leserschaft und so auch der gegenseitige Austausch sollen daher gerne wachsen. Auf Papierresten gedruckte und händisch geschnittene Visitenkarten sollen eco-log.de nun bekannter machen. Weiterlesen »


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Mit dem dritten Auge sehen lernen

›Im Stil von Cindy Sherman‹, Studentin: Lilian Schneider, Foto2, SoSe09

Zum eigenständigen Fotografen in Etappen

›Im Stil von Cindy Sherman‹, Studentin: Lilian Schneider, Foto2, SoSe09

Das Semester ist zu Ende. Und damit einher kommt die ein’ oder and’re Projekt-Arbeit, die Beachtung verdient. Aber auch in den so genannten Grundlagen-Modulen eines Studiums, können die Kreativen von morgen zeigen, welches Potenzial schon in ihnen steckt. In dieser Hinsicht positiv aufgefallen sind in den letzten Monaten die Arbeiten aus dem ecosign-Kurs »Foto II«. Sie demonstrieren bereits die unterschiedlichen Herangehensweisen an einheitliche Aufgabenstellungen durch Gestalter mit Mut zur Eigenständigkeit. Weiterlesen »


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Krise des Kinos – Revolution des Sehens?

Still aus dem Trailer zu »The Final Destination«

Notizen zu Prof. Dr. Thomas Elsaessers Vortrag
›Die Tiefe des Raums oder der Angriff der Dinge‹

Am 17. 06. 09 gingen die ›Digitalen Lektionen‹ in ihre letzte Runde. Die vom Filmforum NRW in Kooperation mit der ifs, internationale filmschule Köln, veranstalteten ›Digitalen Lektionen‹, das waren: »Vorträge, Gespräche, Präsentationen und Filme zum digitalen Bild«. Seit Januar untersuchten hier Filmemacher, Medienwissenschaftler und Spiele-Entwickler mit den jeweiligen Gästen »den Einfluss der Digitalisierung auf Produktionsabläufe und auf die Erzählstruktur und formale Gestaltung von Filmen«.

Nach einer würdigenden Einführung durch Herrn Gundolf Freyermuth (ifs), sprach der namhafte Filmwissenschaftler Thomas Elsaesser über Geschichte und Zukunft des 3d-Films und gestand diesem durchaus das Potenzial zum quasi-Standard von morgen zu. So erhellend war sein historischer Blick, klar dabei seine Perspektive auf die ästhetischen Konsequenzen … Weiterlesen »


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Urbane Lichthöhlen

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„Spätestens seit Sigmund Freud wissen wir, dass das „Ich“ tagtäglich zwischen „Über-Ich“ und „Es“ oszilliert. Wir sind eben nicht der Herr im eigenen Haus. Dem Mensch fehlt das Gen sich zu vertragen, weshalb sich nichts und niemand mit ihm vertragen will. Er braucht besonderen Schutz. Weiterlesen »


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Biomöbel Genske – Karsten Rohrbeck

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Unter der Leitung von Mario Jahns gestaltete Karsten Rohrbeck ein Corporate Design für das Biomöbelhaus Genske in Köln. Weiterlesen »


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