Kerngedanken #4 – Der schleichende Tod der ach-so ›friedlichen Atomnutzung‹

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage?

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Von starken Frauen und unsterblichen Über-müttern: Camerons ›Avatar‹ – ein neuer ›Alien‹

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2), Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Die halbe Welt ist im ›Avatar-Fieber‹. Völlig zurecht! Regisseur James Cameron schließt endlich den Kreis, den Ridley Scott 1979 mit ›Alien‹ öffnete …

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2),
Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Nicht aber das viele, gleißend glühende Bunt von Camerons ›Öko-Action-Buster‹ ließ mich taumeln, auch nicht die Rückkehr in unsere ach-so ›normale Realität‹ danach. Auch inhaltlich ist ›Avatar‹ für sich allein betrachtet (wie schon im Trailer abzusehen) ein einz’ges Ärgernis. Was mich begeisterte, war die Fortschreibung des für Cameron typischen Themenkomplexes: ›Technik und ihre Übermacht – starke Frauen – Naturgewalt contra Naturbeherrschung – Wirtschaftskonzerne‹ … Dabei gelingt ihm nicht nur der ständige Rückbezug auf sein eigenes Schaffen, sondern auch auf viele andere Genre-Klassiker. So amalgamieren in ›Avatar‹ 30 Jahre Filmgeschichte (’79–’09) auf bisher ungesehene Art und Weise, was dann doch wieder Freude macht. Aber immer ruhig Blut und eines nach dem andern, mögt ihr nun sagen, und sollt es haben:
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Die Rechnung – Kurzfilm

Germanwatch veranstaltete einen Kurzfilmwettbewerb zum Thema Klimagerechtigkeit. Der Erste der drei Gewinner-Kurzfilme stammt von Peter Wedel und stellt den Lebenswandel der Großstädter in Form eines Kneipendialogs dar. Die vermeintlich alltäglich Szene entpuppt sich schnell als fiktives CO2-Sünden-Bashing bis die Kellnerin den drei Kneipenbesuchern die Rechnung vorliest …

Das Drehbuch stammt von Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel welcher auch den Film mit den Hauptdarstellern Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink inszenierte.

Insgesamt wurden von Germanwatch drei Drehbücher ausgezeichnet und das Buch „Die Rechnung“ mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Kurzfilm umgesetzt.

Der gemeinnützige Verein „Germanwatch Nord-Süd-Initiative e.V.“ setzt sich ein für eine sozial gerechte, ökologisch verträgliche und ökonomisch tragfähige globale Entwicklung. Germanwatch engagiert sich für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Hierbei liegt die Konzentration auf der Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden bildet den Ausgangspunkt der Arbeit.

Dazu noch ein Interview mit Germanwatch Jurymitglied Sven Harmeling und Kurzvorstellung von „Die Rechnung“ in der Sendung „Alle Wetter“ vom 18.08.2009 des Hessischen Rundfunks.


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KHM Jahresausstellung 2009

3 Tage, 7 Gebäude, 4000 Besucher

Die Kunsthochschule für Medien Köln wurde 1990 gegründet und bietet die Möglichkeit zur
Ausbildung in den Bereichen Film/Fernsehen, Kunst- und Medienwissenschaften,
Mediengestaltung und Medienkunst (Diplom).
Die Studiengänge beinhalten verschiedene Fächer wie Fotografie, Video, Spiel- und Dokumentarfilm, künstlerische Fernsehformate und Animation sowie Kunst im öffentlichen Raum, Architektur, Sound, Klang, Szenographie, Informatik zu Spiel, Programmierung, Code, Theorie und Geschichte der Technik, der Künste, der Medien, der Ästhetik.

Vom 16. – 19.07. lud die Hochschule zur Jahresausstellung ein und öffnete ihre Tore für Besucher und Interessierte.
Öffnen sollten sich auch die Geister, bei der Betrachtung der ausgestellten Kunstwerke, Installationen und Filme. Denn freie Kunst braucht manchmal ein bisschen guten Willen um verstanden zu werden. Recht eindeutig schien im Vergleich das Willkommenszeichen, welches sich beim Eintritt in die KHM bot.
Der Besucher wurde von einer Horde glitzernder und funkelnder Arschkriecher begrüßt. Die Installation von Evelina Balca trägt den Namen „Enhancement“ und war mit dem Standort im Innenhof des Gebäudes ein Empfang der besonderen Art.


Kaum hatte man den Fuß in die bunte und etwas verschleierte Welt der freien Kunst gesetzt fand man sich in einer Vielzahl von Medien, Situationen und Welten wieder.
Von fremden Klängen in Verbindung mit von der Decke hängenden Kautschuk bestrichenen Platten, über durch die Blume sprechende Fotografien, bis hin zu komplett zensierten Werbefilmen hatte der Besucher ein unheimlich breites Spektrum an Kunstobjekten zu betrachten. Weiterlesen »


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Der 7 Dimensionale Raum

„Jedes Elektron benötigt für sich alleine einen dreidimensionalen Raum. Einen eigenen, unabhängigen Kosmos. Nur die siebte, die Zeitdimension verbindet beide.“

Dieser Kurzfilm von Simon Kuttnick und Daniel Angermann entstand dieses Sommersemester in der ecosign unter der Leitung von Dozentin Bettina Boden.

„Der Exkurs von Lydia und Constantin führt in die abstrakte Welt der physikalischen Phanomene, der Elektronen und des Lichts … über Umwege zur menschlichen Existenz und zur romatischen Liebe.“

Simon und Daniel ist es gelungen in nur 6 Minuten eine Berg- und Talfahrt der Gefühle zu inszenieren. Der Kurzfilm steigt direkt ein und hält die Spannung von Anfang bis Ende …


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Gleichklang

Im Kurs „Film/Musik“ des letzten Wintersemesters 2008/2009 der ecosign, entstand der Film „Gleichklang“. Moritz Greive’s und Oliver Köhler’s Film entstand unter der Leitung von Bettina Boden.


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Interview Project von David Lynch

Der amerikanische Regisseur David Lynch ist bekannt für seine skurrilen, surrealen Filme, die den Zuschauer entweder voll und ganz in ihren Bann ziehen oder aber abschrecken. Da der verstörende Inhalt der meisten Werke Lynchs keinem speziellen Genre zugeordnet werden kann, sprechen die Amerikaner auch gerne vom „lynchian Cinema“. Filme wie Eraserhead, Blue Velvet, Lost Highway, Mulholland Drive oder jüngst auch Inland Empire stehen für einen eigenen, alptraumhaften Kosmos, von dem sich das Publikum, wenn es erstmal eingetreten ist, nur schwer wieder befreien kann.

Einige Jahre war es still um Lynch, nun veröffentlichte er das „Interview Project“, das seit dem 1. Juni auf davidlynch.com verfolgt werden kann. Eingeschworene Fans des „lynchian Kosmos“ mag das Projekt zunächst abschrecken, stellt es doch einen starken Kontrast zu Lynchs bisherigen, fremdartig anmutenden Filmen dar (ausgenommen dem Film „The Straight Story“, der der Idee des IP sehr ähnelt).

Für das Interview Project hat Lynch zusammen mit seinem Sohn einen 32.000 Kilometer langen Roadtrip quer durch die USA gemacht. Auf diesem begegneten ihnen über hundert Menschen, die sie interviewten und mit der Videokamera festhielten.

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Krise des Kinos – Revolution des Sehens?

Still aus dem Trailer zu »The Final Destination«

Notizen zu Prof. Dr. Thomas Elsaessers Vortrag
›Die Tiefe des Raums oder der Angriff der Dinge‹

Am 17. 06. 09 gingen die ›Digitalen Lektionen‹ in ihre letzte Runde. Die vom Filmforum NRW in Kooperation mit der ifs, internationale filmschule Köln, veranstalteten ›Digitalen Lektionen‹, das waren: »Vorträge, Gespräche, Präsentationen und Filme zum digitalen Bild«. Seit Januar untersuchten hier Filmemacher, Medienwissenschaftler und Spiele-Entwickler mit den jeweiligen Gästen »den Einfluss der Digitalisierung auf Produktionsabläufe und auf die Erzählstruktur und formale Gestaltung von Filmen«.

Nach einer würdigenden Einführung durch Herrn Gundolf Freyermuth (ifs), sprach der namhafte Filmwissenschaftler Thomas Elsaesser über Geschichte und Zukunft des 3d-Films und gestand diesem durchaus das Potenzial zum quasi-Standard von morgen zu. So erhellend war sein historischer Blick, klar dabei seine Perspektive auf die ästhetischen Konsequenzen … Weiterlesen »


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Verbraucherschutz mal anders

Was Flüchtlinge im Mittelmeer mit unserem Konsum zu tun haben (könnten)…

Wie wäre es, wenn die durch unser Konsumverhalten ausgelösten Flüchtlingsströme plötzlich auch direkte Auswirkungen auf uns hätten? Wie wäre es, wenn wir vom Sterben im Mittelmeer nicht mehr nur „sporadisch“ über die Medien betroffen wären, sondern ganz konkret bei uns zuhause. Der kurze Film setzt sich in zynischer Weise mit „dem Problem“ auseinander und zeigt eine für unsere Konsumgesellschaft plausible Lösung auf…

Der Film entstand im Seminar Produktdesign III – „Das politische Objekt“ an der ecosign.


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Der Weg nach Hause

Ingo Wick’s Film „Der Weg nach Hause“ entstand im Projekt „Film/Musik“ unter der Leitung von Bettina Boden. Die Titelmusik wurde ebenfalls von Ingo komponiert und gesungen.


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nexus

„nexus“ von Daniel Angermann, Simon Kuttnick und Denny Moschik entstand im Rahmen des Projektes “Film/Musik” unter der Leitung von Bettina Boden an der ecosign/ Akademie für Gestaltung. Der Film befasst sich mit dem Lebenszyklus, Einflüssen der Gesellschaft und deren Reflektion.


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Corpus Delicti

Diplomfilm „Corpus Delicti“ von Kerstin Gerhards – Abschlußarbeit zum Thema Geschlechterroutinen.

Die zentrale Frage der Arbeit ist die nach dem „Wer bin ich?“. Es geht um Identität, Geschlecht und um die Körperlichkeit des Menschen.

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