ökoRausch 2009

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Messe für Design mit Bewusstsein
am 10. und 11. Oktober 2009 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld (Jack in the Box)

Ökologisches Design erobert aktuell immer mehr den deutschen Markt, doch verglichen mit dem angelsächsischen Raum führt “grünes” Design immer noch ein Nischen-Dasein. Dabei haben sich in den letzten Jahren verstärkt kleine und größere Design-Labels in Deutschland darum gekümmert, dass sich dies ändert und ernten immer mehr Erfolg.

Die ökoRausch präsentiert, was aktuell an gestalterischem Können, gepaart mit dem Anspruch, ethisch und ökologisch korrekt zu produzieren, geboten wird!
Es wird für die Besucher transparent sein, woher das verwendete Material stammt und unter welchen Bedingungen gefertigt wird.

Die ökoRausch zeigt Designprodukte überwiegend junger Labels und möchte Design-Fachbereichen von Fach-/Hochschulen und Akademien eine Plattform bieten, damit diese über ihre Designausbildung im Hinblick auf Kriterien der Agenda 21 informieren können.

ökoRausch
Messe für Design mit Bewusstsein
10. + 11.Oktober 2009
Sam 12-21 Uhr + So 12-18 Uhr
Montagehalle Jack in the Box e.V.
Vogelsanger Straße 231, Köln-Ehrenfeld
Eintritt 3 EUR

Der ecolog ist 2009 Kooperationspartner der ökoRausch und freut sich auf regen Austausch, viel Inspiration und frische Ideen.

Programm am Samstag, 10.Oktober
14:30
Eröffnungsrede von Schirmherrin Angela Spizig (Bürgermeisterin)
15 Uhr Vortrag
come closer – verantwortliches Design im Fokus
ist ein Gesprächsforum mit Experten und führt Vorträge, Diskurse, Filme und Literatur sowie beispielhafte Designobjekte zu einem neuartigen Veranstaltungstypus zusammen. Mit prominenten Vorreitern aus der nachhaltigen Designszene aus Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft zeigen Initiativen und erfolgreiche Unternehmensmodelle, die ökologisch, ökonomisch und sozial richtung-weisend sind. Das von der UN-Dekade-Weltkonferenz ausgezeichnete Non-Profit-Projekt stellen die Initiatorinnen auf der ökoRausch vor. Link
15:30 Diskussionsrunde
We Design the World
Ökologisches Design zwischen Industrie und Natur, Kommerz und Nachhaltigkeit
Das Design hat das post/moderne Weltbild zum Bauplan einer Gesellschaft gemacht. Nachdem die Natur fast vollständig verkünstlicht wurde, kann nun die alte Künstlichkeit nur in neue Künstlichkeit umformt werden. Kann Design überhaupt (noch) “ökologisch” sein? (Wie) können wir die heutigen Lebensstile “ökologisch” re-designen? Welche Unterschiede gibt es zwischen der Rationalität und der Rationalisierung eines globalisierten Design und jener des ökologischen Design? Wie arbeiten die ÖkodesignerInnen im Spannungsfeld zwischen Industrie und Natur, Kommerz und Nachhaltigkeit?
Davide Brocchi (*1969, Rimini) moderiert diese spannende Diskussionsrunde. Er lebt in Köln und hat Sozialwissenschaften studiert. Sein Schwerpunkt als freier Dozent und Publizist ist die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit.
Er ist Geschäftsführer der Plattform Cultura21, die umweltorientierte GeisteswissenschaftlerInnen und Kreative vernetzt.
Mit ihm diskutieren:
Dorothea Hess, Diplom Designerin aus Bad Homburg, engagiert sich seit über 30 Jahren für Themen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.
Bereits als Mitgründerin von “hess natur” zählt sie zu den Pionieren, ebenso wie in dem Forschungsprojekt earthCOLORS® konsequent ökologische Druckfarben (Kooperationspartner Hess-Ponn-BorgMann), gefördert von der Deutschen Bundestiftung Umwelt, ausgezeichnet vom Wuppertal Institut.
Sie ist Gastdozentin an der ecosign, Sprecherin der Arbeitsgruppe “Ökologie und Design” in der AGD und wurde als erstes Designbüro in der Umweltallianz Hessen aufgenommen.
Bernd Draser ist Philosoph und Literaturwissenschaftler mit einem kulturgeschichtlichen Schwerpunkt. Seit fünf Jahren hat er einen Lehr- und Prüfungsauftrag an der ecosign / Akademie für Gestaltung. Nachhaltiges Design steht seit 15 Jahren im Mittelpunkt des Studiums an der ecosign; dazu gehört untrennbar auch eine intensive Beschäftigung mit Philosophie.
Julia Pasternak ist  29 Jahre alt und studiert im kommenden 4. Semester an der ecosign Produktdesign.
Milo Tesselaar ist Chefredakteur des Magazins für nachhaltigen Lifestyle BIORAMA.
Nika Rams (*1983) studierte Produktdesign an der Akademie der Bildenden Künste Maastricht und schloss ihr Studium 2008 ab. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika u.a. bei David Dubois in Paris. Seit Ihrem Studienabschluss ist Nika Rams für ökoRausch in Köln und als Freelancer für econcept in Köln tätig. Der Schwerpunkt von Nika Rams Arbeiten, die bisher auf zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen waren, liegt auf einer humorvollen und inspirierenden Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.
16:30 Kunstaktion
Empathietraining mit botanoadopt
Kann anhand von Pflanzen Mitgefühl gelernt werden? Und welcher Empathietyp sind Sie eigentlich?
In einem einzigartigen Empathietraining mit botanoadopt (Haike Rausch, Torsten Grosch) gibt es nun die Möglichkeit, einige der von botanoadopt aufgenommenen Pflanzen persönlich kennenzulernen und die eigene Empathiefähigkeit zu testen und im besten Falle weiter zu entwickeln. botanoadopt betrachtet Pflanzen als Lebewesen mit eigenständiger Wahrnehmung und vermittelt diese mit individueller Biografie und Foto auf der website botanoadopt.org zur Adoption.
17:00
Blaue Stunde, Design Quartier Ehrenfeld
Die Erkenntnis, dass Städte und Ökonomien wachsen (können) wie biologische Organismen ist die zentrale Motivation dieses Projekts, Köln-Ehrenfeld zur Bühne für junge kreative DesignerInnen entwickeln zu wollen, das neue/alternative Kategorien ins Spiel bringt wie: Urbanes Design, Nachhaltigkeit, Qualität, Verknüpfung mit der Geschichte des Ortes, regionale Ökonomien, neue Lebens- und Arbeitswelten, Nachbarschaft, Ethik der Ökonomien (der Politik) und die “Natur” des Wachstums. Link
17:30 Rundgang / Vortrag
Designtrend: Universal Design
beau bureau Kommunikationsdesign veranstaltet einen Vortrag in Form eines Rundgangs über die Messe zum Thema “Faires Design, Nachhaltiges Design, Universal Design – was ist das eigentlich?” Sie erläutern die Unterschiede und zeigen an verschiedenen Ausstellern auf der ökoRausch und an der eigenen Arbeit für FAIRTRADE, wie ökologisches Design heute aussehen kann, ohne ökologisch auszusehen. Link
19:00
Modenschau “Green urban nomades”
Als Leckerbissen rundet die Modenschau das Rahmenprogramm am Samstag ab. Freuen Sie sich auf eine witzig glamourös inszenierte Show, die Streetwear vom Feinsten präsentiert. Herzlichen Dank an Astrid Mariaschk, Andrea Imgenberg von bgreen, Charmaine Pinto und den Tänzerinnen und Tänzern ihres Studios “The Dance-Floor”, Micha Ahlmeyer von “ecoist” für das Hairstyling und SANTE Naturkosmetik für die Unterstützung unserer Modenschau!
ab 22:00
Aftershow Party mit DJ-Mucke und Bio-Drinks
Sonntag, 11.Oktober
11:15 NUR FÜR AUSSTELLER
Internetverkauf für kleine Designlabels
Lokale AnbieterInnen produzieren hochwertige und außergewöhnliche Artikel, oft in  kleinen Stückzahlen. Das Internet bietet die Chance, diese selbst zu verkaufen. Aber:  Bilder, Beschreibungen, Zollinfos, Versandzeiten und -kosten, fordern von den  DesignerInnen scheinbar die Qualifikation eines niemals ruhenden Universalgenies.  ”Nur wenige Punkt sind wirklich entscheidend”, berichtet Sabine Schally aus der Praxis. “Wer die gut macht, hat bald wieder mehr Zeit für Kreation und Produktion.”  Beim ökoRausch-Brunch laden wir ein, in kleiner Runde über diese Prioritäten zu sprechen und individuelle Fragen zu beantworten. Link
13:00
Workshop mit tulibri
Gut sortiert in schönen Schachteln, Workshop mit Tulibri
Wohin mit Kleinigkeiten in Haushalt, Büro, Hobby? Büroklammern, Krimskrams oder Schmuck: In Faltschachteln mit und ohne Deckel sind sie bestens aufgehoben. Und das kostet keinen Cent, denn ?Altpapier” wird dabei dekorativ genutzt. Lernen Sie Origami-Schachteln zu falten – auch geeignet als Geschenkverpackung! Link
Hier können Sie sich anmelden
14:00
Kölle Global Sonder-Rundgang
Kölle Global bietet den “konsumkritischen Stadtrundgang”, um Interessierten mehr Hintergrundwissen zu globalisierungskritischen Themen zu vermitteln. Themen wie “Die Weltreise einer Jeans” oder “Discounter – Geiz ist nicht geil!” werden vor Ort an Negativbeispielen wie Lidl erörtert.  Auf der ökoRausch spielen sie verkehrte Welt und präsentieren ihre Stationen vor einem einzigen, großen positiven Beispiel – den AusstellerInnen der ökoRausch. Link
15:00
Workshop mit manamaniacs
PET-Flaschen mutieren zu Blumen
Manamaniacs wandelt mit Euch PET-Flaschen in bunte Blumen um. Im Workshop werdet Ihr erfahren wie man diese baut und könnt somit etwas mit nach Hause nehmen, was ihr selbst gestaltet habt. Es können alle mitmachen, ob jung oder alt. Wir freuen uns auf Euch. Link Hier können Sie sich anmelden
15:00 Kunstaktion
Empathietraining mit botanoadopt
(Beschreibung s. Samstag)

Das Rahmenprogramm am Samstag, 10.Oktober

14:30
Eröffnungsrede von Schirmherrin Angela Spizig (Bürgermeisterin)

15 Uhr Vortrag
come closer – verantwortliches Design im Fokus

ist ein Gesprächsforum mit Experten und führt Vorträge, Diskurse, Filme und Literatur sowie beispielhafte Designobjekte zu einem neuartigen Veranstaltungstypus zusammen. Mit prominenten Vorreitern aus der nachhaltigen Designszene aus Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft zeigen Initiativen und erfolgreiche Unternehmensmodelle, die ökologisch, ökonomisch und sozial richtung-weisend sind. Das von der UN-Dekade-Weltkonferenz ausgezeichnete Non-Profit-Projekt stellen die Initiatorinnen auf der ökoRausch vor. Link

15:30 Diskussionsrunde
We Design the World
Ökologisches Design zwischen Industrie und Natur, Kommerz und Nachhaltigkeit

Das Design hat das post/moderne Weltbild zum Bauplan einer Gesellschaft gemacht. Nachdem die Natur fast vollständig verkünstlicht wurde, kann nun die alte Künstlichkeit nur in neue Künstlichkeit umformt werden. Kann Design überhaupt (noch) “ökologisch” sein? (Wie) können wir die heutigen Lebensstile “ökologisch” re-designen? Welche Unterschiede gibt es zwischen der Rationalität und der Rationalisierung eines globalisierten Design und jener des ökologischen Design? Wie arbeiten die ÖkodesignerInnen im Spannungsfeld zwischen Industrie und Natur, Kommerz und Nachhaltigkeit?

Davide Brocchi (*1969, Rimini) moderiert diese spannende Diskussionsrunde. Er lebt in Köln und hat Sozialwissenschaften studiert. Sein Schwerpunkt als freier Dozent und Publizist ist die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit.

Er ist Geschäftsführer der Plattform Cultura21, die umweltorientierte GeisteswissenschaftlerInnen und Kreative vernetzt.

Mit ihm diskutieren:

Dorothea Hess, Diplom Designerin aus Bad Homburg, engagiert sich seit über 30 Jahren für Themen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Bereits als Mitgründerin von “hess natur” zählt sie zu den Pionieren, ebenso wie in dem Forschungsprojekt earthCOLORS® konsequent ökologische Druckfarben (Kooperationspartner Hess-Ponn-BorgMann), gefördert von der Deutschen Bundestiftung Umwelt, ausgezeichnet vom Wuppertal Institut.

Sie ist Gastdozentin an der ecosign, Sprecherin der Arbeitsgruppe “Ökologie und Design” in der AGD und wurde als erstes Designbüro in der Umweltallianz Hessen aufgenommen.

Bernd Draser ist Philosoph und Literaturwissenschaftler mit einem kulturgeschichtlichen Schwerpunkt. Seit fünf Jahren hat er einen Lehr- und Prüfungsauftrag an der ecosign / Akademie für Gestaltung. Nachhaltiges Design steht seit 15 Jahren im Mittelpunkt des Studiums an der ecosign; dazu gehört untrennbar auch eine intensive Beschäftigung mit Philosophie.

Julia Pasternak ist  29 Jahre alt und studiert im kommenden 4. Semester an der ecosign Produktdesign.

Milo Tesselaar ist Chefredakteur des Magazins für nachhaltigen Lifestyle BIORAMA.

Nika Rams (*1983) studierte Produktdesign an der Akademie der Bildenden Künste Maastricht und schloss ihr Studium 2008 ab. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika u.a. bei David Dubois in Paris. Seit Ihrem Studienabschluss ist Nika Rams für ökoRausch in Köln und als Freelancer für econcept in Köln tätig. Der Schwerpunkt von Nika Rams Arbeiten, die bisher auf zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen waren, liegt auf einer humorvollen und inspirierenden Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.

16:30 Kunstaktion
Empathietraining mit botanoadopt
Kann anhand von Pflanzen Mitgefühl gelernt werden? Und welcher Empathietyp sind Sie eigentlich?

In einem einzigartigen Empathietraining mit botanoadopt (Haike Rausch, Torsten Grosch) gibt es nun die Möglichkeit, einige der von botanoadopt aufgenommenen Pflanzen persönlich kennenzulernen und die eigene Empathiefähigkeit zu testen und im besten Falle weiter zu entwickeln. botanoadopt betrachtet Pflanzen als Lebewesen mit eigenständiger Wahrnehmung und vermittelt diese mit individueller Biografie und Foto auf der website botanoadopt.org zur Adoption.

17:00
Blaue Stunde, Design Quartier Ehrenfeld
Die Erkenntnis, dass Städte und Ökonomien wachsen (können) wie biologische Organismen ist die zentrale Motivation dieses Projekts, Köln-Ehrenfeld zur Bühne für junge kreative DesignerInnen entwickeln zu wollen, das neue/alternative Kategorien ins Spiel bringt wie: Urbanes Design, Nachhaltigkeit, Qualität, Verknüpfung mit der Geschichte des Ortes, regionale Ökonomien, neue Lebens- und Arbeitswelten, Nachbarschaft, Ethik der Ökonomien (der Politik) und die “Natur” des Wachstums. Link

17:30 Rundgang / Vortrag
Designtrend: Universal Design
beau bureau Kommunikationsdesign veranstaltet einen Vortrag in Form eines Rundgangs über die Messe zum Thema “Faires Design, Nachhaltiges Design, Universal Design – was ist das eigentlich?” Sie erläutern die Unterschiede und zeigen an verschiedenen Ausstellern auf der ökoRausch und an der eigenen Arbeit für FAIRTRADE, wie ökologisches Design heute aussehen kann, ohne ökologisch auszusehen. Link

19:00
Modenschau “Green urban nomades”
Als Leckerbissen rundet die Modenschau das Rahmenprogramm am Samstag ab. Freuen Sie sich auf eine witzig glamourös inszenierte Show, die Streetwear vom Feinsten präsentiert. Herzlichen Dank an Astrid Mariaschk, Andrea Imgenberg von bgreen, Charmaine Pinto und den Tänzerinnen und Tänzern ihres Studios “The Dance-Floor”, Micha Ahlmeyer von “ecoist” für das Hairstyling und SANTE Naturkosmetik für die Unterstützung unserer Modenschau!

ab 22:00
Aftershow Party mit DJ-Mucke und Bio-Drinks

Sonntag, 11.Oktober

11:15 NUR FÜR AUSSTELLER
Internetverkauf für kleine Designlabels
Lokale AnbieterInnen produzieren hochwertige und außergewöhnliche Artikel, oft in  kleinen Stückzahlen. Das Internet bietet die Chance, diese selbst zu verkaufen. Aber:  Bilder, Beschreibungen, Zollinfos, Versandzeiten und -kosten, fordern von den  DesignerInnen scheinbar die Qualifikation eines niemals ruhenden Universalgenies.  ”Nur wenige Punkt sind wirklich entscheidend”, berichtet Sabine Schally aus der Praxis. “Wer die gut macht, hat bald wieder mehr Zeit für Kreation und Produktion.”  Beim ökoRausch-Brunch laden wir ein, in kleiner Runde über diese Prioritäten zu sprechen und individuelle Fragen zu beantworten. Link

13:00
Workshop mit tulibri
Gut sortiert in schönen Schachteln, Workshop mit Tulibri
Wohin mit Kleinigkeiten in Haushalt, Büro, Hobby? Büroklammern, Krimskrams oder Schmuck: In Faltschachteln mit und ohne Deckel sind sie bestens aufgehoben. Und das kostet keinen Cent, denn ?Altpapier” wird dabei dekorativ genutzt. Lernen Sie Origami-Schachteln zu falten – auch geeignet als Geschenkverpackung!

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Kölle Global Sonder-Rundgang
Kölle Global bietet den “konsumkritischen Stadtrundgang”, um Interessierten mehr Hintergrundwissen zu globalisierungskritischen Themen zu vermitteln. Themen wie “Die Weltreise einer Jeans” oder “Discounter – Geiz ist nicht geil!” werden vor Ort an Negativbeispielen wie Lidl erörtert.  Auf der ökoRausch spielen sie verkehrte Welt und präsentieren ihre Stationen vor einem einzigen, großen positiven Beispiel – den AusstellerInnen der ökoRausch. Link

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Workshop mit manamaniacs
PET-Flaschen mutieren zu Blumen
Manamaniacs wandelt mit Euch PET-Flaschen in bunte Blumen um. Im Workshop werdet Ihr erfahren wie man diese baut und könnt somit etwas mit nach Hause nehmen, was ihr selbst gestaltet habt. Es können alle mitmachen, ob jung oder alt. Wir freuen uns auf Euch. Link Hier können Sie sich anmelden

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Empathietraining mit botanoadopt
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2 Kommentare »

  1. [...] zu ÖkoRausch in der Blogosphäre gibt es bei: ecolog korrekteklamotten karmakonsum Glocalist [...]

  2. Manuel sagt:

    Schade, dass ich es jetzt erst lese. Wird wohl nix mehr mit dem Besuch.

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mogli

»Voyeuristisches Garderobenmöbel – Das Rohmaterial Weide als natürlich Barriere inszeniert in puristischer Rahmenhandlung.«
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Die Ästhetik der Nachhaltigkeit

© encore

© encore


»Lange Zeit war Öko-Mode gleichbedeutend mit “naturbelassen”, “keine Chemie” und „grün-alternativ“. Wenn man von einer ökologisch motivierten Ästhetik sprechen konnte, dann fand man sie am ehesten in den Nischen der Eine-Welt-Läden. Inzwischen ist längst klar: Plastik ist ökologisch manchmal besser als Jute. Gleichzeitig sind globale Themen wie der Klimawandel und die weltweite Ressourcenknappheit im politischen Mainstream angekommen. Verändern sich dadurch auch ästhetische Einstellungen? Schließlich spiegelt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel immer auch im Design und der Mode. Gibt es eine neue Ästhetik der Nachhaltigkeit? Und was macht sie aus? « Quelle: SWR

Es diskutieren:
Bernd Draser, Philosoph, Ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln
Prof. Nina Gellersen, Designerin, Hochschule Luzern
Mateo Kries, Chefkurator des Vitra Design Museums, Weil am Rhein
Gesprächsleitung: Gábor Paál

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Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Good Goods?

FU 29052011 7628 web

Wir danken Astrid Lorenzen für Ihren Gastbeitrag – eine Rückschau auf die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum 2011 in Hamburg

Vom 27. – 29.05. fand zum ersten Mal die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum in den Hamburger Messehallen statt. Mit 94 Ausstellern, davon viele Startups, hat sie einen Überblick über verschiedenste nachhaltiger Produkte gegeben. Schwerpunkte waren Fashion, Lebensmittel und Design. Institute wie EPEA, Dienstleister, Ökobanken wie die GLS Bank waren ebenso wie allgemeinnützige Vereine wie Viva con Agua oder BAUM vertreten.
Mit 10.000 Besuchern in den drei Tagen war die Messe gut besucht, was wohl nicht zuletzt an der Pressearbeit und der Ausgabe von zahlreichen Freikarten gelegen haben kann.

Bei dem Gang durch die Halle, fiel die große Anzahl an Limonadenanbietern auf: Fritzkola, Bios, Bionade und Lemonaid/Charitea. Bei Lemonaid gab es die Möglichkeit seine eigene Limonade aus den Originalzutaten Limetten, Rohrzucker (beides Fairtrade) und Wasser (Viva con Agua)selbst zusammenzumischen. Auf dem Fashion Cube, einem großen Sperrholzkubus um das ein Baugerüst aufgebaut war, fanden Schauen diverser Ecofashionlabel (u.a. Otto und Recolution) statt. Für Kinder gab es eine Bastelfläche und auf dem Forum konnte man sich Diskussionen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören. Einzelne Aussteller stellten sich Fragerunden.

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Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft

Mandeln

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Astrid Lorenzen aus Hamburg und sie bat mich auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:

Sascha Peters, Autor des Buches „Materialrevolution“ sowie der Materialseite in der FORM kommt am 17.06.2011 nach Hamburg, um über neuartige und nachhaltige Materialien in Architektur und Design zu sprechen.

Schaumstoff aus Pilzen, Mode, die durch Bakterien organisch wächst, oder Fahrräder mit Bambusrahmen: Da inzwischen klar sein sollte, dass uns viele Rohstoffe zukünftig nur noch in begrenztem Rahmen zur Verfügung stehen, werden wir aus den Labors überhäuft mit neuen Materialien und Werkstoffkonzepten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Wir stehen kurz vor einem gravierenden Wandel unserer Produktkultur, denn der umweltverträgliche Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen ist bei uns als Konsumenten angekommen und wird in vielen Bereichen gar vorausgesetzt.

Designern und Architekten kommt im Zusammenhang mit dem Wandel der Material- und Produktkultur eine besondere Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Dr. Sascha Peters gibt mit seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien. Im Vortrag gewährt er einen Blick in die spannendsten Entwicklungen und zeigt auf, mit welche Werkstoffinnovationen wir die Zukunft in eine nachhaltigere Welt gestalten werden.

Vortrag „Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft“

17. Juni 2011
betahaus Hamburg
ab 19:00 Uhr


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Kläre – Gemüseglück auf dem Balkon


»Kläre« ist ein Hügelbeetkasten, entstanden als Abschlussarbeit der ecosign von Anna Fankhaenel. »Kläre« orientiert sich in der Form an einem Hügelbeet aus der Permakultur, dadurch ergeben sich nicht nur Vorteile wie einen guten Wasser- und Wäremhaushalt um selbst in kühleren Jahreszeiten Gemüse zu ernsten, sondern die Form bietet auch fast doppelt soviel Anbaufläche wie ein handelsüblicher Blumenkasten.
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It’s a Book!

Simpel und wahr, daher ohne jeden weiteren Kommentar:

Das nun auch auf deutsch erschienene Druckexemplar ist in jeder gut sortierten Buchhandlung um die Ecke (für 6,90 Euro) erhältlich.

( »ecolog gefällt das!« )


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Film: ecosign Semesterpräsentation im Cinenova

Wir freuen uns einen kurzen Film über die letzte Semesterabschlusspräsentation im Februar 2011 zeigen zu können. Zwei mal im Jahr präsentieren die Studenten der ecosign im Kölner Kino „Cinenova“ vor einem großen Publikum ihre besten Arbeiten des vergangenen Semesters. Auch zum Beginn des Jahres 2011 waren wieder viele gute Arbeiten dabei und wie üblich wurde am Ende der Veranstaltung der Froschkönig – der Preis für die innovativste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit – von der Akademieleitung an einen Studenten verliehen.


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Versorger sind Versager

Während in Japan ein Naturereignis mit schwerwiegenden Folgen zeigt, dass die Atomlobby und die Atompolitik seit Jahrzenten scheitert und der Bürger zunehmend resigniert — versucht Angela Merkel (Atompolitikerin und Kanzlerin) es mit dem Bonbon einer Untersuchung aller deutschen Meiler in der Hand zu halten.

Tobias Riedl von Greenpeace dazu:

Der Unfall in Japan zeigt, dass Atomkraft nirgends beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit ein schwerer Unfall passieren – es müssen nur mehrere negative Ereignisse zusammenkommen. Deshalb fordert Greenpeace von der Physikerin Angela Merkel, jetzt umzudenken und mit der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke einen schwerwiegenden Fehler ihrer Amtszeit zu korrigieren.

Es entsteht national wie international eine neue Debatte um die Sicherheit von Atommeilern! Wir brauchen aber keine Debatte ohne Resultate und Einsicht! Seit mehr als 30 Jahren ist klar was Soziale, Ökologische und Ökonomische Verantwortung bedeutet und dass zukünftige Energiefelder neu definiert werden müssen! Auf die Straße — Abschalten — Mensch sein!

Wir möchten aufrufen der Initiative von linksunten zu folgen:

Am Montag, den 14. März von  17:00 – 20:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln aktiv gegen Atompolitik und Atomlobby zu agieren.

Eindrücke von der Demo: http://www.youtube.com/watch?v=UE4KAqxArNE


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Proportion trifft Proportion

ecolog_meurer_proportionen_07.jpg

Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Scharfsinn

Zu diesem Thema veranstalteten Frauke Schneider, Anna Jaissle und Julia Kröll ein Experiment, dass verschiedene Sinne anspricht und doch die selbe Ursache hat: Schärfe.

Scharfsinn – so lautete das letztjährige Motto für die Veranstaltung anlässlich des UNESCO Welttages der Philosophie an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Weiterlesen »


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