
Für die Erarbeitung der vorliegenden Konzept- und Produktgestaltung wählte Beatrix Borsos im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der ecosign die wirtschaftlich unterentwickelte Region „Vojvodina“ aus dem europäischen Raum aus. Die persönliche Motivation für diese Arbeit resultiert aus den ungarischen Wurzeln der Gestalterin in der Provinz. Der wirtschaftliche Verfall, der in den 1980er Jahren einsetzte und durch den Bürgerkrieg in den 90er Jahren noch verschlimmert wurde, hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Nach wie vor herrschen miserable Arbeitsbedingungen, oftmals am Rande der Legalität, Existenzschwierigkeiten durch schlechte Bezahlung und eine generelle Perspektivlosigkeit.Diese Umstände sind Motivationsquellen, die sie den Versuch wagen lassen, ihr Wissen und Können sinnvoll weiter zu geben. Systematisch wurden die Ressourcen in Vojvodina in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft hinsichtlich des vorhandenen Potentials analysiert und ausgewertet.

Mit diesem innovativem social design wird veranschaulicht, wie für eine wirtschaftlich schwache Stadt oder Region unter Berücksichtigung ihrer regionalen und kulturellen Ressourcen ein angemessenes und effizientes Konzept zur Selbsthilfe gestaltet werden kann.
Die Gestaltung der Objekte fand demzufolge unter Berücksichtigung dieser Aspekte statt. Damit wurden die kulturellen Identitäten und der ureigene Charakter der Gegend respektvoll gewahrt.

Als Resultat der Designtransfers ist eine bestickte Keramik-Vasenserie mit dem Namen váza entstanden.
Gestaltung: Beatrix Borsos, ecosign/Akademie für Gestaltung Februar 2009
Die Arbeit wurde mit dem Froschkönig ausgezeichnet.


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drei wunderschoene vasen – und eine tolle idee dahinter! gut gemacht bea!
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