Macbeth

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Im Typografie-III-Seminar unter der Leitung von Uwe Boden entstanden in diesem Semester Plakatentwürfe zu Shakespeare’s „Macbeth“. Als Hommage an Josef Müller-Brockmann, Gunter Rambow und das schweizer Büro für Gestaltung „velvet“ sollte je ein Plakat für das Stück gestaltet werden. Ein viertes Plakat konnte entsprechend eigener Inspirationen im Zusammenhang mit „Macbeth“ umgesetzt werden.

Ziel dieser Übung war es, zu eigenen gestalterischen Lösungen zu kommen – die spezifischen ästhetischen Codes der Vorbilder sollten nicht einfach zitiert und dekorativ in eine neue Form gebracht werden – es ging vielmehr um eine Respektbezeugung. Der konzeptionelle Ansatz, die Methode, die Denkweise von Müller-Brockmann, Rambow und den Gestaltern des Büros „velvet“ sollte Anregung für die eigene Arbeit sein.

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Josef Müller-Brockmann
In Shakespeare’s Tragödie Macbeth besitzt jeder Mensch seine von Gott vorbestimmte Position und Aufgabe. Diese göttliche Ordnung wird durch die Prophezeiung der drei Hexen durcheinander gebracht. Macbeth macht sich durch den Mord am König selbst zum König. Die Ordnung wird
am Ende durch den Tod Macbeths wieder hergestellt.

Das wichtigste Merkmal in der Gestaltung von Josef Müller-Brockmann ist die Ordnung im Raster.
Für mein Gestaltungsraster habe ich eine Struktur gewählt, die sich im Gänseblümchen sowie im Universum wiederfindet, die Wachstumsspirale. Dieses kosmische (übergeordente) Ordnungssystem wird in meinen Plakaten zum Raster. Aus diesem ergeben sich diverse Flächen und Formen die
harmonisch zueinander stehen. Die Plakate der 3er Serie gehorchen diesem natürlichen Raster. Mit dem vierten Plakat wage ich den Bruch und führe ein statisches Raster ein.“

© 2008, Daniela Neuhäuser

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Velvet
Die schweizer Agentur Velvet inszeniert ihre Plakate wie Theaterstücke. Ich habe mich von dem reduzierten Bühnenbild Shakespeares inspirieren lassen und Macbeth in einer Welt aus Pappe inszeniert.
Man sieht Macbeth, wie er sich mit Waffen aus Pappe hinter seiner Papp-Burg verschanzt.
Macbeth wirkt lächerlich, wie er angriffslustig und siegessicher mit Waffen die keine sind, hinter einer Burg die keinerlei Schutz bietet, auf seine Gegner wartet. Die gewählten Zitate unterstützen diesen absurden Moment. Er fühlt sich sicher und unbesiegbar. Von Anfang an ist jedoch klar das sein „Ruhm“ nicht von Dauer ist, sondern instabil wie Pappe.“

© 2008, Daniela Neuhäuser

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Josef Müller-Brockmann
Bei meinem Plakat habe ich mich zum einen mit dem Globe Theater und seiner Architektur als auch dem Stück auseinandergesetzt, wodurch mein Raster ein 9ner Raster zustande kamm auf dem mein Plakat basiert.
In meiner Bildwelt lasse ich in einer abstrakten Form 2 Heere aufeinander zugehen die symbolisch für den Aufstieg des königlichen heerführers Macbeth zum König von Schottland und seinen Fall stehen.“

© 2008, Laura Folschette

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Gunter Rambow ist ein bedeutender Plakatkünstler der 20. Jahrhunderts. Vor allem den surrealen Charakter seiner Arbeiten, habe ich als Grundlage meiner Gestaltung gewählt.
Mein Theaterplakat zu William Shakespeare zeigt Macbeth, der ins Wasser schaut und sich in seinem Spiegelbild selbst als König sieht. Dies ist eine Anspielung auf die Prophezeiungen der Hexen zu Beginn der Tragödie.“

© 2008, Anna Lingemann

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„Bei meinem Entwurf zu Shakespeare’s „Macbeth“ handelt es sich um eine Hommage an das Telespiel „Galaga“ vom Anfang der 80er Jahre. Analog zu Shakespeares Stück kämpft ein einzelner „Held“ gegen eine Übermacht, die sich gegen ihn formiert hat. Die fiktive Situation des Spiels, mittels Raumschiff gegen heranfliegende Ausserirdische zu kämpfen gleicht der des Macbeth, der es ebenfalls für Fiktion hielt dass, einer Weissagung zufolge, der „grosse Wald von Birnam“ gegen ihn ziehen würde.
Auch „die Leben“ des Macbeth scheinen in dieser Situation aufgebraucht – der Glanz seiner Ritterzeit ist vergangen, seine ehemaligen Gefährten von ihm selbst ermordet oder geflohen, seine Frau bereits „zerstört“. Nun trachten ihm die heranziehenden „Bäume“ nach dem Leben.

Ein Theaterstück in dieser Weise zu bewerben scheint mir dann angemessen, wenn es sich um eine Inszenierung handelt die sich dem klassischen Stoff auf neuartige Weise und mit aussergewöhnlichen Mitteln nähert und gerade eine jüngere Zielgruppe (um die 30) angesprochen werden soll.

Das Computer-Automatenspiel „Galaga“ der Firma Namco war, neben „Pac-Man“, eines der bekanntesten und meistgespielten Computerspiele an sogenannten „Arcade“-Automaten Anfang der 80er Jahre.“

© 2008, Michael Maxein

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Gunter Rambow
Der Aufbau der Gestaltungselemente in meinem Plakat, wie die Form sind Zitate des ‚Zigarettenplakats‘ von Gunther Rambow, das über die tödlichen Risiken des Rauchens informiert. Auf den zweiten Blick oder auch nie ergibt sich dort ein gekrümmtes Skellett in einer als Aschenbecher benutzen Untertasse. Dem Betrachter wird überlassen, was er sieht oder sehen will.
Diese illusorische Ebene mache ich mir in meinem Plakat zu Nutze. Mit dem Beispiel des Kaffeesatz Lesens spiele ich auf die Prophezeiung der drei Hexen in Shakespeares ‚Macbeth‘ an. Man weiß nicht ob deren Vorraussage wahr oder erfunden ist, ebenso kann man auch im Motiv alles oder nichts erkennen.
Inhaltlich mache ich den Betrachter zum Wahrsager. Das Zitat benennt die Prophezeiung. Vielleicht kann man eine umgedrehte Krone im Kaffeesatz erkennen… Der Griff ist dem Betrachter zugewandt, er hätte diesen Kaffee trinken können. Wie ein Theaterstück tritt mein Plakat in Interaktion mit seinem Publikum. Die Interpretation bleibt dem jedem selbst überlassen.“

© 2008, Clara Wicher


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mogli

»Voyeuristisches Garderobenmöbel – Das Rohmaterial Weide als natürlich Barriere inszeniert in puristischer Rahmenhandlung.«
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Die Ästhetik der Nachhaltigkeit

© encore

© encore


»Lange Zeit war Öko-Mode gleichbedeutend mit “naturbelassen”, “keine Chemie” und „grün-alternativ“. Wenn man von einer ökologisch motivierten Ästhetik sprechen konnte, dann fand man sie am ehesten in den Nischen der Eine-Welt-Läden. Inzwischen ist längst klar: Plastik ist ökologisch manchmal besser als Jute. Gleichzeitig sind globale Themen wie der Klimawandel und die weltweite Ressourcenknappheit im politischen Mainstream angekommen. Verändern sich dadurch auch ästhetische Einstellungen? Schließlich spiegelt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel immer auch im Design und der Mode. Gibt es eine neue Ästhetik der Nachhaltigkeit? Und was macht sie aus? « Quelle: SWR

Es diskutieren:
Bernd Draser, Philosoph, Ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln
Prof. Nina Gellersen, Designerin, Hochschule Luzern
Mateo Kries, Chefkurator des Vitra Design Museums, Weil am Rhein
Gesprächsleitung: Gábor Paál

Hier gehts zum AudioBeitrag


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Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Good Goods?

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Wir danken Astrid Lorenzen für Ihren Gastbeitrag – eine Rückschau auf die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum 2011 in Hamburg

Vom 27. – 29.05. fand zum ersten Mal die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum in den Hamburger Messehallen statt. Mit 94 Ausstellern, davon viele Startups, hat sie einen Überblick über verschiedenste nachhaltiger Produkte gegeben. Schwerpunkte waren Fashion, Lebensmittel und Design. Institute wie EPEA, Dienstleister, Ökobanken wie die GLS Bank waren ebenso wie allgemeinnützige Vereine wie Viva con Agua oder BAUM vertreten.
Mit 10.000 Besuchern in den drei Tagen war die Messe gut besucht, was wohl nicht zuletzt an der Pressearbeit und der Ausgabe von zahlreichen Freikarten gelegen haben kann.

Bei dem Gang durch die Halle, fiel die große Anzahl an Limonadenanbietern auf: Fritzkola, Bios, Bionade und Lemonaid/Charitea. Bei Lemonaid gab es die Möglichkeit seine eigene Limonade aus den Originalzutaten Limetten, Rohrzucker (beides Fairtrade) und Wasser (Viva con Agua)selbst zusammenzumischen. Auf dem Fashion Cube, einem großen Sperrholzkubus um das ein Baugerüst aufgebaut war, fanden Schauen diverser Ecofashionlabel (u.a. Otto und Recolution) statt. Für Kinder gab es eine Bastelfläche und auf dem Forum konnte man sich Diskussionen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören. Einzelne Aussteller stellten sich Fragerunden.

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Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft

Mandeln

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Astrid Lorenzen aus Hamburg und sie bat mich auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:

Sascha Peters, Autor des Buches „Materialrevolution“ sowie der Materialseite in der FORM kommt am 17.06.2011 nach Hamburg, um über neuartige und nachhaltige Materialien in Architektur und Design zu sprechen.

Schaumstoff aus Pilzen, Mode, die durch Bakterien organisch wächst, oder Fahrräder mit Bambusrahmen: Da inzwischen klar sein sollte, dass uns viele Rohstoffe zukünftig nur noch in begrenztem Rahmen zur Verfügung stehen, werden wir aus den Labors überhäuft mit neuen Materialien und Werkstoffkonzepten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Wir stehen kurz vor einem gravierenden Wandel unserer Produktkultur, denn der umweltverträgliche Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen ist bei uns als Konsumenten angekommen und wird in vielen Bereichen gar vorausgesetzt.

Designern und Architekten kommt im Zusammenhang mit dem Wandel der Material- und Produktkultur eine besondere Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Dr. Sascha Peters gibt mit seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien. Im Vortrag gewährt er einen Blick in die spannendsten Entwicklungen und zeigt auf, mit welche Werkstoffinnovationen wir die Zukunft in eine nachhaltigere Welt gestalten werden.

Vortrag „Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft“

17. Juni 2011
betahaus Hamburg
ab 19:00 Uhr


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Kläre – Gemüseglück auf dem Balkon


»Kläre« ist ein Hügelbeetkasten, entstanden als Abschlussarbeit der ecosign von Anna Fankhaenel. »Kläre« orientiert sich in der Form an einem Hügelbeet aus der Permakultur, dadurch ergeben sich nicht nur Vorteile wie einen guten Wasser- und Wäremhaushalt um selbst in kühleren Jahreszeiten Gemüse zu ernsten, sondern die Form bietet auch fast doppelt soviel Anbaufläche wie ein handelsüblicher Blumenkasten.
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It’s a Book!

Simpel und wahr, daher ohne jeden weiteren Kommentar:

Das nun auch auf deutsch erschienene Druckexemplar ist in jeder gut sortierten Buchhandlung um die Ecke (für 6,90 Euro) erhältlich.

( »ecolog gefällt das!« )


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Film: ecosign Semesterpräsentation im Cinenova

Wir freuen uns einen kurzen Film über die letzte Semesterabschlusspräsentation im Februar 2011 zeigen zu können. Zwei mal im Jahr präsentieren die Studenten der ecosign im Kölner Kino „Cinenova“ vor einem großen Publikum ihre besten Arbeiten des vergangenen Semesters. Auch zum Beginn des Jahres 2011 waren wieder viele gute Arbeiten dabei und wie üblich wurde am Ende der Veranstaltung der Froschkönig – der Preis für die innovativste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit – von der Akademieleitung an einen Studenten verliehen.


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Versorger sind Versager

Während in Japan ein Naturereignis mit schwerwiegenden Folgen zeigt, dass die Atomlobby und die Atompolitik seit Jahrzenten scheitert und der Bürger zunehmend resigniert — versucht Angela Merkel (Atompolitikerin und Kanzlerin) es mit dem Bonbon einer Untersuchung aller deutschen Meiler in der Hand zu halten.

Tobias Riedl von Greenpeace dazu:

Der Unfall in Japan zeigt, dass Atomkraft nirgends beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit ein schwerer Unfall passieren – es müssen nur mehrere negative Ereignisse zusammenkommen. Deshalb fordert Greenpeace von der Physikerin Angela Merkel, jetzt umzudenken und mit der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke einen schwerwiegenden Fehler ihrer Amtszeit zu korrigieren.

Es entsteht national wie international eine neue Debatte um die Sicherheit von Atommeilern! Wir brauchen aber keine Debatte ohne Resultate und Einsicht! Seit mehr als 30 Jahren ist klar was Soziale, Ökologische und Ökonomische Verantwortung bedeutet und dass zukünftige Energiefelder neu definiert werden müssen! Auf die Straße — Abschalten — Mensch sein!

Wir möchten aufrufen der Initiative von linksunten zu folgen:

Am Montag, den 14. März von  17:00 – 20:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln aktiv gegen Atompolitik und Atomlobby zu agieren.

Eindrücke von der Demo: http://www.youtube.com/watch?v=UE4KAqxArNE


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Proportion trifft Proportion

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Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Scharfsinn

Zu diesem Thema veranstalteten Frauke Schneider, Anna Jaissle und Julia Kröll ein Experiment, dass verschiedene Sinne anspricht und doch die selbe Ursache hat: Schärfe.

Scharfsinn – so lautete das letztjährige Motto für die Veranstaltung anlässlich des UNESCO Welttages der Philosophie an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Weiterlesen »


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