
The future lies ahead of us, but behind us there is also a great acccumulation of history – a resource for imagination and creativity. I think we call ”creative” that dynamism of intelectuall conception that flows back forth between the future and the past. — Kenya Hara
Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens vom labor visuell veranstalten Studierende und ihre Professoren der FH Düsseldorf am 21. November 2009 das Symposium „Mit Design über Design forschen“. Neben Ausstellungen und Vorträgen zu bisherigen und aktuellen Forschungsprojekten steht der Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Designforschern im Mittelpunkt des Tages. Junge und erfahrene Designer aus dem In- und Ausland sind nach Düsseldorf eingeladen, ihre spannenden Projekte einem interessierten Publikum vorzustellen.
PROGRAMM
Die Gäste und ihre Vorträge
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TINO GRASS
Un-Ordnung ist ordentlich
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MAIKE HAMACHER
Der Titel ist Programm:
HEFT zu Fragen der Designforschung
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MARIKA MOLTER
Visuelle Codes und deren Botschaften –
Welche Rolle spielt der Ort im Design
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LARS MÜLLER
Warum zum Teufel wollen alle Bücher gestalten?
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NIELS SCHRADER
Dutch Design Database
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BERNARD STEIN
Archiv für historische
Abbildungspraxis
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SEVERIN WUCHER
KILIAN KRUG
Was war deutsches Grafik-Design?
Die Gastgeber und ihre Vorträge
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VICTOR MALSY
PHILIPP TEUFEL
5 Jahre labor visuell
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JENS MÜLLER
A5 + A5+
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KAREN WEILAND
Die Rettung des deutschen Filmplakats
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UWE J. REINHARDT
Der schreibende und forschende Gestalter
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RAINER ZIMMERMANN
Strategie und Design
TERMIN
Samstag 21.11.2009
Ab 13.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Helvetica Forever
Samstag 21.11.2009
20.00 Uhr
A5 Launch Party
Ab 22.00 Uhr
Fachhochschule Düsseldorf
Erweiterungsbau
Georg-Glock-Str. 19
Gegenüber Hilton-Hotel
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Bei der Vortragsveranstaltung „Mit Design über Design forschen“ ist die Anzahl der Sitzplätze begrenzt. Daher wird um vorherige Anmeldung unter www.laborvisuell.de/anmeldung.shtml gebeten!
Website mit weiteren Informationen: http://www.laborvisuell.de
Über „labor visuell“
Im labor visuell erforschen, dokumentieren und veranschaulichen Studierende mit ihren Professoren das a und o und i und u und e des Kommunikationsdesign. Ein Schwerpunkt der Forschungsreisen liegt dabei im Erkunden der Archive unserer jungen Designgeschichte mit ihren vielschichtigen Themen und eindrucksvollen Persönlichkeiten.
Laboranten und Laborgehilfen erinnern sich im labor visuell der jungen nationalen wie internationalen Designgeschichte. Am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf hat diese gleichsam archäologische Forschungstätigkeit Tradition, auch und gerade weil sie in früheren Jahren noch nicht als Designforschung bezeichnet und gefördert wurde.
1983 richteten unsere Kollegen Helfried Hagenberg und Helmut Schmidt-Rhen mit Unterstützung von Dieter Fuder für den Gestalter Michael Engelmann in den Räumen der Fachhochschule eine Gedächtnis-ausstellung aus und widmeten ihm eine kleine Broschüre. Mit Respekt und analytischem Blick sichteten unsere Kollegen den grafischen Nachlass aus den 1950er und 1960er Jahren und stellten ihn einer jungen Generation vor. Das war für viele Besucher – Lehrende wie Studierende – erhellend.
Im labor visuell wird mit Design über Design geforscht. Das Vergessene, Unbekannte und Fremde liegt dabei weit mehr im Fokus des Interesses als aktuelle Trends, Stile und Moden im Kommunikationsdesign. Vielschichtige Themen und ausgeprägte Persönlich-keiten erforschen, Entwurfsprozesse und Arbeitsmethoden befragen, Text- und Bildmaterial aus öffentlichen und privaten Archiven heben sind Aufgaben, an die die Studierenden im labor visuell herangeführt werden. Die Studierenden beobachten und beschrei-ben, sammeln Wissen und analysieren das Gefundene, das nicht selten zu den Höhepunkten und Meilensteinen der Designgeschichte zählt. Die gewonnenen Erkenntnisse und die versammelten Geschichten exemplarischer Entwurfs-praxis fliessen in die Lehre zurück und stehen Studierenden und Lehrenden gleichermassen zur weiteren kreativen und wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung. In geeigneten Formaten werden die Forschungsergebnisse in regelmässigen Abständen im In- und Ausland exponiert und publiziert.





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