
›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«
Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage?
Schienen diese sich zu denken, es sei klüger, gleich ganz auf diese lästige Entsorgung zu verzichten, das ›Zeug‹ stattdessen zu ›recyclen‹, und ihm einen neuen Sinn zu geben, etwa im Kampf gegen den ›Terror‹? Geht nicht, gibt’s bekanntlich nicht — amerikanisches und britisches Militär lehren uns die Lektion der ›Uran-Munition‹: Schon seit den Golfkriegen ist es ihre Praxis, abgereichertes Uran (wegen seiner Schwere und Härte) aufzukaufen und zu ›durchschlagenden Argumenten‹ gegen den Feind aufzuarbeiten. So wird also aus jedem noch so ›friedlich‹ genutztem Atom ein ewiger Todbringer, und das mit wirklich 100prozentiger Sicherheit. Mit verheerenden Langzeit-Schäden für alle(!) Beteiligten und ihre Kinder und Kindeskinder … Hierzu empfehlen wir Valentin Thurns & Frieder Wagners prägnante Kurzdokumentation: »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

Veränderung der Chromosome durch radioaktiven Staub
Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«
Die nicht mehr ganz junge, aber preisgekrönte Kurzdokumentation ist und bleibt hier aktuell und macht uns nach wie vor schaudern: (Atom)Müll-Handel und seine todbringenden Folgen — ein bewusstes Zuwider-Handeln gegen besseres menschliches Wissen und Gewissen, auf ganzer Linie. Seinen Anfang hat es hier bei uns, an unseren Tastaturen. Auf unseren Schreibtischen, unter unseren Stromsparlampen …
Karsten Rohrbeck
(… ist gegen Atom und hat seinen Stromanbieter bereits gewechselt)
Website von Valentin Thurn: http://www.thurnfilm.de/


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Vielleicht merken jetzt mal mehr Menschen, dass die Welt schon lange atomare Kriege führt. Atombomben braucht man dafür nicht mehr.
Danke für den Artikel und Dank an Prof. Günther und Frieder Wagner. Der bzw. die vielen Artikel, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, haben mich wieder aufgerüttelt.
John Lennon and Yoko Ono said “The War is over – if you want it”.
Ich hoffe, und ich werde dazu beitragen, dass sich mehr und mehr Menschen, Freunde, Kollegen, Politiker informieren und engagieren können, dass der Einsatz von Uranmunition gefährlich und menschenfeindlich ist, dass es Menschen gibt wie Prof. Siegwart-Horst Günther, Frieder Wagner, .eco-log und Gulf War Veterans, und alle die die ich noch nicht kenne, die die Courage haben, das Thema öffentlich zu machen.
Vor etwa 20 Jahren hörte ich zum ersten Mal von dieser Uraniumwaffe. Und zwar von Prof. Günther. Seither war ich der Meinung, dass es diese Waffe gar nicht gibt. Das Wissenschaftler ihr Wissen zur Herstellung dieser Waffe niemals zu deren Weiterentwicklung und permanentem Einsatz zur Verfügung stellen würden. Das gleiche dachte ich über Regierungen, auch die Bundesregierung.
Eine derart heimtückische Waffe gegen die, die sie als Soldaten einsetzen müssen, und gegen die, die zur Zivilbevölkerung gehören, ist doch ein Verbrechen, dass niemand unterstützen darf.
Das schleichende “Gift” kommt in unsere Welt, in unsere Körper, in unsere Kinder unbemerkt und ohne, dass wir eine Feindschaft oder Kriegserklärung geäußert hätten.
Im Magazin “Welt der Wunder” 3/10 las ich jetzt nach so vielen Jahren einen Artikel “Der heimliche Atomkrieg”. Seither habe ich so viel Schreckliches und Unglaubliches erfahren, dass ich nicht länger schweigen werde.
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