„Ich brauche Leute um mich herum, dann bin ich produktiver…“

Hier stellen wir junge kreative Köpfe aus dem Umkreis vor.
Was beschäftigt sie, wie arbeiten sie, was erhoffen sie sich?

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Fangen wir an mit Bozica Babic (31) – Bozica hat an der FH Dortmund Kommunikationsdesign, Fachrichtung Fotodesign studiert und ist fertig seit 2005. Sie arbeitet als Freiberuflerin und hat ihren Arbeitsplatz in der Bürogemeinschaft „JETZT: Arbeitsraum für Gestaltung“ in der Leostr.25 in Köln Ehrenfeld. Gesammelte Werke seht ihr unter: www.fraubabic.de
Was machst du im Moment?
Heute habe ich Portraits, für das neue Theaterstück der Seniorentheatergruppe SeTA in Düsseldorf am FFT (Forum Freies Theater) gemacht. Die Stücke begleite ich seit letztem Jahr. Das macht Spaß und ist bereichernd! Parallel gestalte ich eine Postkarte für einen Workshop im HMKV (Hartware MedienKunstVerein) Dortmund. Ansonsten stecke ich in den Vorbereitung für Sarajevo. Ab Übermorgen bin ich für zwei Wochen in Bosnien, um zu fotografieren.
Das Ganze ist ein freies Projekt. Vor drei Jahren habe ich begonnen, Frauen in Bosnien zu portraitieren die etwas „geschafft“ haben, damit meine ich dass sie sich nicht von denäußeren Umständen haben beeindrucken lassen und ihr eigenes Leben in der Hand haben.
Das können verschiedenste Typen sein: Frauen die Vereine gründen um ihre Interessen zu vertreten, eine DJ-in, oder Frauen die als Friseurin oder Yogalehrerin arbeiten… Hauptsache sie entsprechen nicht dem Klischee einer bosnischen Frau, wie sie, oder ganz Bosnien gerne im „Westen“ gesehen werden. Dafür hatte ich damals eine Förderung beantragt und das Projekt wurde von der VG BildKunst unterstützt.

Wie kommt es dass du jetzt noch einmal hinreist?
Als ich vor drei Jahren dort war um das Projekt zu realisieren habe ich meine Schwester besucht, die am Goethe-Institut in Sarajewo gearbeitet hat, so habe ich den damaligen Leiter kennengelernt. Als er von dem Projekt erfahren und die ersten Bilder gesehen hatte, fand er es gut und unterstützenswert. Jetzt sind Gelder da, ich mache weiterhin Portraits und nächstes Jahr soll eine Publikation mit Texten bosnischer Autoren folgen.

Das klingt doch super, ein eigenes Projekt das finanziert wird?
Ja, ist es auch, aber im täglichen Kampf ums Geldverdienen hat man den Blick dafür ein wenig verloren. Von einer Projektförderung kann man die Miete nicht bezahlen: Man wird einmalig gefördert und dann ist „auch wieder gut“. Es ist nichts was einem unbedingt im Alltag weiter hilft. Die Anfangseuphorie ist glaub ich nicht mehr so da…

Warum?
überlegt…
Vielleicht, weil es nicht so nachhaltig ist.

Was bedeutet denn die Nachhaltigkeit für dich?
Projekte sind nachhaltig wenn die Kontakte, nachdem das Projekt abgeschlossen ist weiterhin bestehen bleiben. Das bringt zwar in dieser Hinsicht keine Jobs, doch ist es wichtig für das eigene Selbstverständnis, die Erfahrung. Wenn sich aus diesen Projekte weitere Dinge ergeben, sich etwas über längere Zeit entwickeln kann. Ich sollte wirklich die Kontakte besser pflegen!
Apropos Kontakte: Auf den Job bezogen, ist mein Tipp wirklich die „erarbeiteten“ Kontakte zu pflegen ohne dabei nervig zu werden… Früher bin ich manchmal durch Bildredaktionen getingelt, und dabei ist es mir schon passiert, wenn ich mich länger nicht gemeldet hatte, dass die Redakteure gefragt haben was los ist, wieso ich mich nicht melde und warum meine Internetseite keine Up-Dates hat… Daher mein Rat: Pflegt die Kontakte!
Auch während des Studiums dachte ich oft, ich würde zu oft Bier mit Freunden und Kollegen trinken gehen, ich sollte lieber mehr studieren. Aber auch das zahlt sich jetzt aus, da man Leuten die man kennt und vorallem auch deren Arbeiten natürlich eher eine Job gibt als einem „Unbekannten“ – Jemand der die ganze Studienzeit „isoliert“ im Studio verbringt, kann vielleicht perfekt alle Technik aber oft mangelt es dann an Sozialkompetenzen . Und die ist enorm wichtig! Gerade als Fotograf muss man mit Menschen umgehen können, einfühlsam sein … Zumindest wenn man Menschen fotografiert!

Hast du es manchmal bereut dich selbstständig gemacht zu haben?
Ganz ehrlich: Ich habe schon öfters darüber nachgedacht doch lieber einen festen Job anzunehmen. Eine kontinuierliche Selbstmotivation ist manchmal schon hart, gerade wenn es nicht so gut läuft! Dann wünscht man sich doch mehr Sicherheit. Daher arbeite ich noch zwei Tage in der Woche in einer Galerie die nur Fotografen vertritt. Als benötigte Sicherheit im Hintergrund kann ich den Job leider noch nicht aufgeben.

Warum teilst du dir einen Büroraum mit anderen, wäre es nicht günstiger von zu Hause aus zu arbeiten ?
Ich möchte nicht nur von zu Hause aus arbeiten, eine Trennung von Wohn- und Arbeitsraum ist wichtig für mich. Wenn du Freiberufler bist, bist du ja praktisch immer am arbeiten und so hat man eine örtliche und mentale Trennung. Außerdem habe ich es nach dem Studium vermisst mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten, im Büro ist immer jemand da, der Austausch ist sofort da und Arbeiten können direkt diskutiert und Fragen geklärt werden. Außerdem bin ich ein Familienmensch. Ich brauche Leute um mich herum, dann bin ich produktiver. Lacht
Hinzukommt dass man als Fotograf eine Menge Technik braucht die auch ganz schön teuer ist. Es ist sehr praktisch sich gegenseitig Technik zu leihen, aber auch praktische Hilfe, zum Beispiel als Assistent, zu leisten.

Nutzt du Netzwerke, Foren oder Blogs? Empfindest du es als Überkommunikation oder hilfreich?
Ich bin nicht bei Facebook oder MySpace – das würde mich ehrlich gesagt zu viel Zeit kosten, dann gehe ich lieber zum Fotobuchladen Schaden und sehe mir dort Bücher an. Sonst sehe ich mir eher Internetseiten von anderen Fotografen und Designern an. Blogs und Foren verfolge ich nicht, das ist alles so schnell austauschbar und schnelllebig, einzig beim „WoosterCollektiv„ schaue ich regelmäßig was es so Neues gibt. www.woostercollective.com

Das Internet zu nutzen ist selbstverständlich, so ist es natürlich ein enormer Vorteil alle Jobs schnell und von überall aus zu erledigen und per Mail zu kommunizieren. So kann ich in Bosnien die Postkarte für den Medienkunstverein fertig gestalten. Nachteil ist die ständige Erreichbarkeit und Abhängigkeit. Kunden erwarten dass du immer und permanent verfügbar bist, am Wochenende, egal wann… Einen Feierabend kennt anscheinend keiner im „Fotobusiness“, aber man macht es ja auch mit!

Woher nimmst du deine Inspiration?
Durch Filme und Situationen! Konstellationen, Bildsprache, subtile Zusammenhänge… In Alltagssituationen reizen mich meist die kleine Details, wenn zum Beispiel die Schuhe die gleiche Farbe wie der Fensterrahmen im Hintergrund haben … Suche nach Ähnlichkeiten und Schnittmengen!

Was wäre dein Traum?
Dass ich den „Sicherheitsjob“ irgendwann aufgeben kann.

Vielen Dank Frau Babic!
Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und viele gute Erfahrungen in Bosnien!


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mogli

»Voyeuristisches Garderobenmöbel – Das Rohmaterial Weide als natürlich Barriere inszeniert in puristischer Rahmenhandlung.«
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Die Ästhetik der Nachhaltigkeit

© encore

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»Lange Zeit war Öko-Mode gleichbedeutend mit “naturbelassen”, “keine Chemie” und „grün-alternativ“. Wenn man von einer ökologisch motivierten Ästhetik sprechen konnte, dann fand man sie am ehesten in den Nischen der Eine-Welt-Läden. Inzwischen ist längst klar: Plastik ist ökologisch manchmal besser als Jute. Gleichzeitig sind globale Themen wie der Klimawandel und die weltweite Ressourcenknappheit im politischen Mainstream angekommen. Verändern sich dadurch auch ästhetische Einstellungen? Schließlich spiegelt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel immer auch im Design und der Mode. Gibt es eine neue Ästhetik der Nachhaltigkeit? Und was macht sie aus? « Quelle: SWR

Es diskutieren:
Bernd Draser, Philosoph, Ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln
Prof. Nina Gellersen, Designerin, Hochschule Luzern
Mateo Kries, Chefkurator des Vitra Design Museums, Weil am Rhein
Gesprächsleitung: Gábor Paál

Hier gehts zum AudioBeitrag


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Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Good Goods?

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Wir danken Astrid Lorenzen für Ihren Gastbeitrag – eine Rückschau auf die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum 2011 in Hamburg

Vom 27. – 29.05. fand zum ersten Mal die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum in den Hamburger Messehallen statt. Mit 94 Ausstellern, davon viele Startups, hat sie einen Überblick über verschiedenste nachhaltiger Produkte gegeben. Schwerpunkte waren Fashion, Lebensmittel und Design. Institute wie EPEA, Dienstleister, Ökobanken wie die GLS Bank waren ebenso wie allgemeinnützige Vereine wie Viva con Agua oder BAUM vertreten.
Mit 10.000 Besuchern in den drei Tagen war die Messe gut besucht, was wohl nicht zuletzt an der Pressearbeit und der Ausgabe von zahlreichen Freikarten gelegen haben kann.

Bei dem Gang durch die Halle, fiel die große Anzahl an Limonadenanbietern auf: Fritzkola, Bios, Bionade und Lemonaid/Charitea. Bei Lemonaid gab es die Möglichkeit seine eigene Limonade aus den Originalzutaten Limetten, Rohrzucker (beides Fairtrade) und Wasser (Viva con Agua)selbst zusammenzumischen. Auf dem Fashion Cube, einem großen Sperrholzkubus um das ein Baugerüst aufgebaut war, fanden Schauen diverser Ecofashionlabel (u.a. Otto und Recolution) statt. Für Kinder gab es eine Bastelfläche und auf dem Forum konnte man sich Diskussionen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören. Einzelne Aussteller stellten sich Fragerunden.

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Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft

Mandeln

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Astrid Lorenzen aus Hamburg und sie bat mich auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:

Sascha Peters, Autor des Buches „Materialrevolution“ sowie der Materialseite in der FORM kommt am 17.06.2011 nach Hamburg, um über neuartige und nachhaltige Materialien in Architektur und Design zu sprechen.

Schaumstoff aus Pilzen, Mode, die durch Bakterien organisch wächst, oder Fahrräder mit Bambusrahmen: Da inzwischen klar sein sollte, dass uns viele Rohstoffe zukünftig nur noch in begrenztem Rahmen zur Verfügung stehen, werden wir aus den Labors überhäuft mit neuen Materialien und Werkstoffkonzepten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Wir stehen kurz vor einem gravierenden Wandel unserer Produktkultur, denn der umweltverträgliche Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen ist bei uns als Konsumenten angekommen und wird in vielen Bereichen gar vorausgesetzt.

Designern und Architekten kommt im Zusammenhang mit dem Wandel der Material- und Produktkultur eine besondere Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Dr. Sascha Peters gibt mit seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien. Im Vortrag gewährt er einen Blick in die spannendsten Entwicklungen und zeigt auf, mit welche Werkstoffinnovationen wir die Zukunft in eine nachhaltigere Welt gestalten werden.

Vortrag „Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft“

17. Juni 2011
betahaus Hamburg
ab 19:00 Uhr


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Kläre – Gemüseglück auf dem Balkon


»Kläre« ist ein Hügelbeetkasten, entstanden als Abschlussarbeit der ecosign von Anna Fankhaenel. »Kläre« orientiert sich in der Form an einem Hügelbeet aus der Permakultur, dadurch ergeben sich nicht nur Vorteile wie einen guten Wasser- und Wäremhaushalt um selbst in kühleren Jahreszeiten Gemüse zu ernsten, sondern die Form bietet auch fast doppelt soviel Anbaufläche wie ein handelsüblicher Blumenkasten.
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It’s a Book!

Simpel und wahr, daher ohne jeden weiteren Kommentar:

Das nun auch auf deutsch erschienene Druckexemplar ist in jeder gut sortierten Buchhandlung um die Ecke (für 6,90 Euro) erhältlich.

( »ecolog gefällt das!« )


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Film: ecosign Semesterpräsentation im Cinenova

Wir freuen uns einen kurzen Film über die letzte Semesterabschlusspräsentation im Februar 2011 zeigen zu können. Zwei mal im Jahr präsentieren die Studenten der ecosign im Kölner Kino „Cinenova“ vor einem großen Publikum ihre besten Arbeiten des vergangenen Semesters. Auch zum Beginn des Jahres 2011 waren wieder viele gute Arbeiten dabei und wie üblich wurde am Ende der Veranstaltung der Froschkönig – der Preis für die innovativste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit – von der Akademieleitung an einen Studenten verliehen.


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Versorger sind Versager

Während in Japan ein Naturereignis mit schwerwiegenden Folgen zeigt, dass die Atomlobby und die Atompolitik seit Jahrzenten scheitert und der Bürger zunehmend resigniert — versucht Angela Merkel (Atompolitikerin und Kanzlerin) es mit dem Bonbon einer Untersuchung aller deutschen Meiler in der Hand zu halten.

Tobias Riedl von Greenpeace dazu:

Der Unfall in Japan zeigt, dass Atomkraft nirgends beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit ein schwerer Unfall passieren – es müssen nur mehrere negative Ereignisse zusammenkommen. Deshalb fordert Greenpeace von der Physikerin Angela Merkel, jetzt umzudenken und mit der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke einen schwerwiegenden Fehler ihrer Amtszeit zu korrigieren.

Es entsteht national wie international eine neue Debatte um die Sicherheit von Atommeilern! Wir brauchen aber keine Debatte ohne Resultate und Einsicht! Seit mehr als 30 Jahren ist klar was Soziale, Ökologische und Ökonomische Verantwortung bedeutet und dass zukünftige Energiefelder neu definiert werden müssen! Auf die Straße — Abschalten — Mensch sein!

Wir möchten aufrufen der Initiative von linksunten zu folgen:

Am Montag, den 14. März von  17:00 – 20:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln aktiv gegen Atompolitik und Atomlobby zu agieren.

Eindrücke von der Demo: http://www.youtube.com/watch?v=UE4KAqxArNE


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Proportion trifft Proportion

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Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Scharfsinn

Zu diesem Thema veranstalteten Frauke Schneider, Anna Jaissle und Julia Kröll ein Experiment, dass verschiedene Sinne anspricht und doch die selbe Ursache hat: Schärfe.

Scharfsinn – so lautete das letztjährige Motto für die Veranstaltung anlässlich des UNESCO Welttages der Philosophie an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Weiterlesen »


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