Ziel des Kurses war es Aufmacher, also eine einleitende Doppelseite und die anschließende Strecken für ein fiktives Magazin zu gestalten. Dafür galt es ein Gestaltungsraster zu entwickeln.
Es war durchaus erlaubt die Überschriften, im Sinne von Wort-Bild-Verknüpfungen, neu zu formulieren.
„Was mich fasziniert, will ich auch erhalten“

Update: Komplette Zäsur 2 als PDF (78MB)
Dem Zitat von Hendrik Hey „Was mich fasziniert will ich auch erhalten“ folgend, zeigt sich dem Betrachter unser Planet Erde. Zerrissen! Die Headline steht somit im direkten Widerspruch zur Abbildung, ein Kontrast der zum Nachdenken animiert.
von Oliver Köhler

Hendrik Hey, Fernsehjournalist bei „Welt der Wunder“ plädiert in diesem Interview darauf, Interesse für ökologische Themen mittels möglichst „faszinierenden“ Bildwelten zu generieren.
Eine tiefere Auseinandersetzung ist dann nicht mehr nötig. Das persifliert Mareike in dieser Analogie. Ein Malen-nach-Zahlen-Motiv nimmt dem geneigten Künstler und sorgendem Tierfreund jeglichen Denkprozess ab.
von Mareike Rabe



Durch die Erkenntnis eine große Auswahl im Supermarkt statt der üblichen Standardsorten zu finden, rückte der Erhalt der Artenvielfalt in die Köpfe der Menschen. Wenig bekannte Kartoffelsorten werden für diesen Artikel inszeniert. Eine Marginalspalte informiert über die jeweilige Sorte.
von Sabine Fuchs
„See in Not“

Evas Aufmacher zeigt die Ursachen und Folgen. Ausgeschnittene Fische stehen für das Verschwinden der marinen Vielfalt in der Tiefsee. Am Ende der Strecke klärt sich die Ursache dafür.
von Eva Schmücker
„Schadensersatz für den Planeten“

Dieser Artikel handelt von der Monetarisierung der Natur. Was ist die Natur uns wert und wie soll dieser Wert überhaupt ökonomisch messbar sein? Fragte Laura sich daraufhin und zeigt uns wie absurd ihr der Handel mit Natur erscheint.
von Laura Folschette
„Des Energiehungers tägliches Brot“

Der Text „Des Energiehungers tägliches Brot“ thematisiert das einseitige Image von Biokraftstoffen in der Öffentlichkeit. Das deutet Mareike in der Bildwelt an: Aus einer Tankpistole wächst Weizen. Ein scheinbar idyllisches Bild.
von Mareike Rabe


Die große Nachfrage an erneuerbaren Energien erzeugt riesige Monokulturen, Arten sterben, der Boden verliert Nährstoffe, die Landschaft verödet. Clara’s Gestaltung visualisiert daher die typische Erscheinung einer Kulturlandschaft bestehend aus den Worten Raps und Mais.
von Clara Wicher


Marc hat hierfür ein Maisraster in Form der Kontinente angelegt um die Monokulturen zu verdeutlichen. Auf der Folgeseite rücken die Kontinente in den Fokus die bereits unter den Folgen der Monokulturen leiden.
von Marc Loecke

Biosprit wird als Allheilmittel gegen den Klimawandel gepriesen. Doch
was ist mit ethischen Fragen? Immerhin ist Mais ein Nahrungsmittel. Den Wert des Lebensmittel Mais hat Michael hier sarkastisch illustriert.
von Michael Marks
„Unternehmen Armut“


…handelt unter Anderem von der Einsicht der großen Textilkonzerne. Eine Menschengruppe ist auf der rechten Seite ausgestanzt, sie tragen gemusterte Kleidung. Auf der Folgeseite wird aufgelöst, um welche Konzerne es sich handelt: Marktführende Unternehmen wie Adidas, American Apparel und Asics beginnen, auf Nachhaltigkeit, Transparenz und Soziale Besserungen zu setzen. Denn wer soll den Anfang machen, wenn nicht sie?
von Anika Merten


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“where there´s a bill, there we have to pay”
schöner kann man dieses -genauenommen gar nicht grausame- gesetz nicht illustriert werden.
einzig solche einsicht zu sugerieren ist harte arbeit, die man idealerweise nicht sieht.
excellent!
aha!
im furor versehentlich ein man stehen gelassen.
dieses allgemeine “man” sollte endgültig auf “mensch” umgewordet werde, wenn schon…
…oder gar auf “human”, dann muss die änderunsgscheue spezies, die sich besser anpassen kann, als sie gemeinhin vermutet, gar nicht soviel umworden…
dies zu erreichen, wäre letzlich der sinn solcher kampagnen
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