Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.
Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.
Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!
Typodarium 2012
- The Daily Dose of Typography
- Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
- mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
- 16,80 €
- www.typografie.de

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Sehr schön. Haben wollen! : )
auch!
Echt sehr schöne Arbeit!
Sehr schöne Arbeit!
Schöne Arbeit! Ich dachte, die Earthcolors sind jedoch nicht auf dem Markt und bisher nur als Experiment vorhanden. Oder gibt es da positive Neuigkeiten?
hallo claudia,
leider nein: earthcolors sind noch immer nicht auf dem markt. als “mitentwickelnde” testdruckerei wir haben noch immer einige restbest
nein, die earthcolors sind leider noch immer nicht auf dem markt. jedoch haben wir einen umfangreichen restbestand aus der langen zeit der andrucke und tests, der für engagierte und interessierte anwender nutzbar ist. so haben wir gerade erst ein buch zu ökologischen themen mit diesen farben gedruckt.
und wir würden uns wünschen, dass mehr designer, grafiker und firmen diese farben in erwägung ziehen würden, um so mittels nachfrage aus dem laborstadium herauszukommen…
peter
varioplus druck+medien gmbh, frankfurt/main, 0178.4203709
Hallo,
ehrlich gesagt weiß ich die Antwort auf Claudias Frage nicht zu hundert Prozent. Was ich allerdings sagen kann: Es gibt die earth Colors (also das Produkt), nur weiß ich nicht, ob sie schon frei auf dem Markt erhältlich sind, bzw. für Druckereien frei “zugänglich” sind. Große Unternehmen wie z.B. Ikea oder hess natur haben jedoch schon in Pilotprojekten mit den earth Colors gedruckt. Die Farben fanden also durchaus schon in realen Druckaufträgen Verwendung.
Ich hoffe, ich konnte Claudias Frage zumindest in Teilen beantworten.
Liebe Grüße, Michael
[...] und der Entstehung, Konzeption und Ausstattung des Projektladens Glas+Bild verwies ich auf Dorothea Hess, Anna Garforth, die Brüder Achille und Pier Giacomo Castiglioni (mit einem Verweis auf Marcel [...]
Gibt es eine entsprechende Bezugsquelle oder ist dieser Farbfächer eine reine Studienarbeit?
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