Denny Diversity & Susi Sustainable

Interaktive Webseite für konsummaterielle und hedonistische Kinder

Lukas Dümer und Sabine Fuchs kreierten im Kurs „Biodiversität“ unter der Leitung der Dozenten Dipl. Des. Uwe Boden, Dr. Frank Berzbach und Dipl. Geogr. Stefanie Uzler eine interaktive Website für Kinder. Ihre Gedanken und Ihr Konzept zum Spiel möchten wir Euch nicht vorenthalten.

Die beiden Charaktere Denny & Susy

Entstanden ist eine Internetseite mit Spieleportal für die Kinder der Konsum-Materialisten. Ihre Medienvorlieben liegen bei grellen, bunten, lauten Comic- und Manga- bzw. Anime-Serien auf den kleinen Privatsendern. Auch dem Internet gegenüber haben sie keinerlei Berührungsängste.

Diese Kinder werden von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und deren Bildungsauftrag vernachlässigt. Auch jene Internetauftritte die durchaus einen Bildungsanspruch haben wirken auf diese Kinder langweilig. Uns geht es darum, frühzeitig ein Bewusstsein für die Größe und Komplexität der Erde zu schaffen. Dieses hochgesteckt Ziel ist, auf die Welt ist groß und bunt heruntergebrochen.

Die Kinder wollen Spielen – das sollen sie tun. Wir bieten ihnen jedoch immer die Möglichkeit Information abzurufen und tiefer in die Materie einzusteigen. Die Kinder begleiten die zwei Hauptprotagonisten Denny Diversity und Susi Sustainable auf ihren Reisen und Abenteuern rund um die Welt. Überall treffen sie Freunde, mit denen sie Zeit verbringen oder die sie aus einer Notsituation retten müssen. Neben Onlinespielen werden Handyspiele, Klingeltöne, eCards, Wallpaper und Ausmalbilder als Download angeboten. So werden die Kinder dieses Millieus in ihrer Freizeit abgeholt, ohne sich zum Lernen gezwungen zu fühlen. Um die Kinder dauerhaft an die Website zu binden, sollen regelmäßig neue Spiele entstehen. Zusätzlich kann das Kind sich auf der Website registrieren und ein eigenes Profil erstellen. Je nach Anzahl der “erlebten Abenteuer” bzw. gespielten Spiele, kann das Kind in seinem Status vom “Laubkehrer” zum “Spezialagent” aufsteigen.

Mit den zwei Hauptcharacteren, Soundbranding, zahlreichen Downloadangeboten und dem immer wieder auftauchenden Logo haben wir für dieses konsumorientierte Publikum quasi eine eigene kleine Marke kreiert. Jedes Spiel hat ein kleines Intro in welchem der jeweilige Erdteil gezeigt wird. Hier wird eine kleine Geschichte erzählt. Sie beginnt mit der Ankunft, in einem möglichst coolen Transportmittel und endet mit der Aufgabenstellung. In der Geschichte finden sich auch immer ein paar Informationen über den Lebensraum und die dort herrschenden Probleme.

Wichtig bei den Spielen war uns das sich die Kinder der Natur gegenüber defensiv verhalten müsse. Das berühren der Tiere kann in einem Spiel sogar zu Punktabzug führen. Da es sich um ein lesefaules Publikum handelt, sind alle in den Spielen vorkommenden Texte zu den geschriebenen, nocheinmal eingesprochen. Wir haben, für den Anfang, zwei Onlinespiele und ein Handygame entwickelt.


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3 Kommentare »

  1. hanna sagt:

    “Interaktive Webseite für konsummaterielle und hedonistische Kinder!” und
    “Da es sich um ein lesefaules Publikum handelt,…”

    frage an die gestalter: ich weiss nicht wie ich das bewerten soll – ist es denn “gut” oder ok das die kinder konsummateriell und hedonistisch sind? und lesefaul noch dazu ;) euer standpunkt hierzu kommt nicht ganz eindeutig rüber, meiner meinung nach. lg hanna

    • Lukas sagt:

      Hallo Hanna,
      es ist einfach so. Ob gut, ok oder schlecht ist hierbei erstmal egal. Sicher haben wir einen Standpunkt, darum geht es aber nicht (für Ecosigner ungewöhnlich ;-) ). Unsere Aufgabe war es, dieser Zielgruppe etwas zu vermitteln, dafür müssen wir sie bedienen.
      Ich glaube nicht, dass es für eine “Bewertung” wichtig ist, ob du es gut findest, dass diese Kinder weniger lesen als andere. Man sollte einfach kein Buch für sie schreiben.
      Beste Grüße. Lukas

  2. Uwe Boden sagt:

    Hallo Hanna,

    Kinder der “Konsummaterialisten” klingt ein wenig abwertend, daher rührt sicher auch deine Frage nach der Haltung der Gestalter. Der Begriff beschreibt ein bestimmtes Milieu des Modells von Sinus Sociovision (www.sociovision.de). Wir haben gelernt Zeichen, Bilder, Schrift, Kleidung, etc. wie Sprachen zu lesen, aus denen wir Zugehörigkeiten zu bestimmten Milieus und Gruppen ableiten.
    Ein Interesse für Ökologie ist bei den so genannten “Konsummaterialisten” gering oder nicht vorhanden. Gerade wegen seiner sehr beschränkten finanziellen Mittel zeigt dieses Milieu ein ausgeprägtes Konsumverhalten. Viele Angehörige des Milieus konzentrieren sich ganz auf die Gegenwart, auf spontanen und prestigeträchtigen Konsum, um zu beweisen, dass sie an die Konsumstandards der bürgerlichen Mitte Anschluss halten können. Darüber hinaus geht es in der Freizeit um Unterhaltung, Ablenkung, Action, zu Hause fernsehen, Videos ansehen, Videospiele, Musik und Radio hören. Damit einher geht die Ausstattung mit moderner Unterhaltungselektronik.
    Durch die zielgruppenspezifische gestalterische Umsetzung als Videospiel werden die “Kinder der Konsummaterialisten” erreicht. Es stellt sich nicht die Frage nach Gut oder Böse im Hinblick auf Videospiele. Ziel ist es, Inhalte wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt oder Klimawandel für Zielgruppen, die bisher keinen Zugang zu diesen Themen hatten, gestalterisch professionell aufzubereiten, und deren Interesse zu wecken.

    Uwe Boden

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mogli

»Voyeuristisches Garderobenmöbel – Das Rohmaterial Weide als natürlich Barriere inszeniert in puristischer Rahmenhandlung.«
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Die Ästhetik der Nachhaltigkeit

© encore

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»Lange Zeit war Öko-Mode gleichbedeutend mit “naturbelassen”, “keine Chemie” und „grün-alternativ“. Wenn man von einer ökologisch motivierten Ästhetik sprechen konnte, dann fand man sie am ehesten in den Nischen der Eine-Welt-Läden. Inzwischen ist längst klar: Plastik ist ökologisch manchmal besser als Jute. Gleichzeitig sind globale Themen wie der Klimawandel und die weltweite Ressourcenknappheit im politischen Mainstream angekommen. Verändern sich dadurch auch ästhetische Einstellungen? Schließlich spiegelt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel immer auch im Design und der Mode. Gibt es eine neue Ästhetik der Nachhaltigkeit? Und was macht sie aus? « Quelle: SWR

Es diskutieren:
Bernd Draser, Philosoph, Ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln
Prof. Nina Gellersen, Designerin, Hochschule Luzern
Mateo Kries, Chefkurator des Vitra Design Museums, Weil am Rhein
Gesprächsleitung: Gábor Paál

Hier gehts zum AudioBeitrag


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Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Good Goods?

FU 29052011 7628 web

Wir danken Astrid Lorenzen für Ihren Gastbeitrag – eine Rückschau auf die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum 2011 in Hamburg

Vom 27. – 29.05. fand zum ersten Mal die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum in den Hamburger Messehallen statt. Mit 94 Ausstellern, davon viele Startups, hat sie einen Überblick über verschiedenste nachhaltiger Produkte gegeben. Schwerpunkte waren Fashion, Lebensmittel und Design. Institute wie EPEA, Dienstleister, Ökobanken wie die GLS Bank waren ebenso wie allgemeinnützige Vereine wie Viva con Agua oder BAUM vertreten.
Mit 10.000 Besuchern in den drei Tagen war die Messe gut besucht, was wohl nicht zuletzt an der Pressearbeit und der Ausgabe von zahlreichen Freikarten gelegen haben kann.

Bei dem Gang durch die Halle, fiel die große Anzahl an Limonadenanbietern auf: Fritzkola, Bios, Bionade und Lemonaid/Charitea. Bei Lemonaid gab es die Möglichkeit seine eigene Limonade aus den Originalzutaten Limetten, Rohrzucker (beides Fairtrade) und Wasser (Viva con Agua)selbst zusammenzumischen. Auf dem Fashion Cube, einem großen Sperrholzkubus um das ein Baugerüst aufgebaut war, fanden Schauen diverser Ecofashionlabel (u.a. Otto und Recolution) statt. Für Kinder gab es eine Bastelfläche und auf dem Forum konnte man sich Diskussionen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören. Einzelne Aussteller stellten sich Fragerunden.

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Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft

Mandeln

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Astrid Lorenzen aus Hamburg und sie bat mich auf folgende Veranstaltung hinzuweisen:

Sascha Peters, Autor des Buches „Materialrevolution“ sowie der Materialseite in der FORM kommt am 17.06.2011 nach Hamburg, um über neuartige und nachhaltige Materialien in Architektur und Design zu sprechen.

Schaumstoff aus Pilzen, Mode, die durch Bakterien organisch wächst, oder Fahrräder mit Bambusrahmen: Da inzwischen klar sein sollte, dass uns viele Rohstoffe zukünftig nur noch in begrenztem Rahmen zur Verfügung stehen, werden wir aus den Labors überhäuft mit neuen Materialien und Werkstoffkonzepten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Wir stehen kurz vor einem gravierenden Wandel unserer Produktkultur, denn der umweltverträgliche Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen ist bei uns als Konsumenten angekommen und wird in vielen Bereichen gar vorausgesetzt.

Designern und Architekten kommt im Zusammenhang mit dem Wandel der Material- und Produktkultur eine besondere Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Dr. Sascha Peters gibt mit seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien. Im Vortrag gewährt er einen Blick in die spannendsten Entwicklungen und zeigt auf, mit welche Werkstoffinnovationen wir die Zukunft in eine nachhaltigere Welt gestalten werden.

Vortrag „Materialrevolution – Für eine nachhaltigere Zukunft“

17. Juni 2011
betahaus Hamburg
ab 19:00 Uhr


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Kläre – Gemüseglück auf dem Balkon


»Kläre« ist ein Hügelbeetkasten, entstanden als Abschlussarbeit der ecosign von Anna Fankhaenel. »Kläre« orientiert sich in der Form an einem Hügelbeet aus der Permakultur, dadurch ergeben sich nicht nur Vorteile wie einen guten Wasser- und Wäremhaushalt um selbst in kühleren Jahreszeiten Gemüse zu ernsten, sondern die Form bietet auch fast doppelt soviel Anbaufläche wie ein handelsüblicher Blumenkasten.
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It’s a Book!

Simpel und wahr, daher ohne jeden weiteren Kommentar:

Das nun auch auf deutsch erschienene Druckexemplar ist in jeder gut sortierten Buchhandlung um die Ecke (für 6,90 Euro) erhältlich.

( »ecolog gefällt das!« )


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Film: ecosign Semesterpräsentation im Cinenova

Wir freuen uns einen kurzen Film über die letzte Semesterabschlusspräsentation im Februar 2011 zeigen zu können. Zwei mal im Jahr präsentieren die Studenten der ecosign im Kölner Kino „Cinenova“ vor einem großen Publikum ihre besten Arbeiten des vergangenen Semesters. Auch zum Beginn des Jahres 2011 waren wieder viele gute Arbeiten dabei und wie üblich wurde am Ende der Veranstaltung der Froschkönig – der Preis für die innovativste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit – von der Akademieleitung an einen Studenten verliehen.


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Versorger sind Versager

Während in Japan ein Naturereignis mit schwerwiegenden Folgen zeigt, dass die Atomlobby und die Atompolitik seit Jahrzenten scheitert und der Bürger zunehmend resigniert — versucht Angela Merkel (Atompolitikerin und Kanzlerin) es mit dem Bonbon einer Untersuchung aller deutschen Meiler in der Hand zu halten.

Tobias Riedl von Greenpeace dazu:

Der Unfall in Japan zeigt, dass Atomkraft nirgends beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit ein schwerer Unfall passieren – es müssen nur mehrere negative Ereignisse zusammenkommen. Deshalb fordert Greenpeace von der Physikerin Angela Merkel, jetzt umzudenken und mit der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke einen schwerwiegenden Fehler ihrer Amtszeit zu korrigieren.

Es entsteht national wie international eine neue Debatte um die Sicherheit von Atommeilern! Wir brauchen aber keine Debatte ohne Resultate und Einsicht! Seit mehr als 30 Jahren ist klar was Soziale, Ökologische und Ökonomische Verantwortung bedeutet und dass zukünftige Energiefelder neu definiert werden müssen! Auf die Straße — Abschalten — Mensch sein!

Wir möchten aufrufen der Initiative von linksunten zu folgen:

Am Montag, den 14. März von  17:00 – 20:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln aktiv gegen Atompolitik und Atomlobby zu agieren.

Eindrücke von der Demo: http://www.youtube.com/watch?v=UE4KAqxArNE


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Proportion trifft Proportion

ecolog_meurer_proportionen_07.jpg

Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Scharfsinn

Zu diesem Thema veranstalteten Frauke Schneider, Anna Jaissle und Julia Kröll ein Experiment, dass verschiedene Sinne anspricht und doch die selbe Ursache hat: Schärfe.

Scharfsinn – so lautete das letztjährige Motto für die Veranstaltung anlässlich des UNESCO Welttages der Philosophie an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Weiterlesen »


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