Zum Abschluss

Im ecosign-Projekt »Zum Abschluss« war es die Aufgabe, einen Diplom-Katalog für die Absolventen des Studiengangs Bildende Kunst der Alanus Hochschule zu gestalten. Daniel Hyngar ging es dabei vor allem darum, dem individuellen Künstler einen individuellen Platz zu schaffen. Dazu bekommt jeder Künstler ein eigenes Heft, auf dessen Vorderseite jeweils ein Ausschnitt des Kunstwerks zu sehen ist. Die Farbigkeit dieser unterschiedlichen Ausschnitte erzeugt durch die ausgestanzte Typografie in der Graupappe jeweils ein unterschiedliches, individuelles Bild.

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Typodarium 2012 ist da!

Wie jedes Jahr freuen wir uns über das kleine aber feine Druckwerk aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz und auch in diesem Jahr könnte das TYPODARIUM – der Abreisskalender für den echten „Typolover“ – das erste Produkt sein, dass Ihr diesmal schon im August frühzeitig in die noch leere Kiste in Eurem Schrank stellt um es dann an Weihnachten Eurem/Eurer Liebsten unter den Baum zu legen. Für das Jahr 2012 greifen Lars Harmsen und Raban Ruddigkeit mit voller Wucht in den Farbtopf mit der Aufschrift „Pussycolor“ – womit die Geschlechterfrage auch schon geklärt ist – Geile Fonts und Mädchenfarbe, für jede/n ist also was dabei.

Im Editorial lese ich, dass 2011 das erste Mal eine Jury darüber entschieden hat, welche Fonts 2012 in den Kalender kommen. Dies kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, dass wohl immer bessere und vorallem immer mehr Fonts jedes Jahr eingereicht werden … das freut uns natürlich sehr – zeigt es doch, dass die Typoszene vielleicht sogar auf dem besten Wege zu einer neuen Hoch-Zeit ist.

Letztes Jahr habe ich hier angemerkt, dass eine Angabe über das verwendete Papier fehlte – dies wollte der Verlag für das kommende Jahr ändern – leider konnte ich auch diesmal keine Angabe dazu finden. Die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs informierte sich jedoch bei der Langenscheidt-Druckerei und erfuhr, dass dort für den Druck des Typodariums ein Standard-Rollenpapier ohne Namen verwendet wird. Standard – ohne Namen – nagut – hier wäre es schön, wenn die Produzenten oder Verleger für das kommende Jahr die Chance beim Schopf ergreifen würden und vielleicht auch bei diesem Printprodukt (wenn es auch ein knapp kalkuliertes Produkt ist) den interessierten Typografen zeigen, was Papier so alles kann und wie reinweiß und haptisch aufregend im Jahr 2013 ein 100% Recyclingpapier sein kann. Denn immerhin wird hier ein Wegwerfprodukt vertrieben, bei dem jeden Tag ein kleines Blatt Frischfasern in irgendeinen Abfalleimer wandert. Es sei denn man nutzt die Sammelbox und hebt die Typokunstwerke auf!

Typodarium 2012

  • The Daily Dose of Typography
  • Abreißkalender zum Aufstellen oder Hängen
  • mit 366 Fonts von 252 Designern aus 32 Ländern und allen Feiertagen dieser Länder
    384 Blatt, zweiseitig bedruckt, schwarz und leuchtendes Magenta Format 8,5 x 12 cm, Verpackt in einer Sammelbox zum Archivieren der Schriftmuster
  • 16,80 €
  • www.typografie.de

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Proportion trifft Proportion

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Im Wintersemester 2010/2011 beschäftigte sich Selina Meurer an der ecosign unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden mit den Proportionen von Schrift und Körpern.

Dazu schreibt sie:

Manche Schriften sind wie Menschen. Die einen sind gradlinig und streng konstruiert, die anderen wirken eher schräg und verspielt.

Es gibt auch Schriften, wie die der Renaissance deren Proportionen natürlich und sehr lebendig sind. Das liegt daran, dass sie über ihre Erscheinung hinaus eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem menschlichen Körper haben. Sie genießen dasselbe Proportionsverhältnis: Das Harmoniegesetzt des Goldenen Schnitts.

Projiziert man die Formen einer Renaissanceschrift wie der Jenson auf den Mensch, so sieht man wie sich beide ergänzen und neue Formen entstehen. Diese Schriftprobe visualisiert die Verwandschaft der venezianischen Renaissanceantiqua mit der Körperlichkeit des Menschen. Neben der Bildsprache kommt die Typografie in einem integrierten Leporello zu Wort und erzählt die Besonderheiten der Adobe Jenson in Schnitten, Zeichen und Proportionen.

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Schlosspark


Um den potentiellen Besuchern des Schlossparks in Köln-Stammheim nicht allzuviel vorwegzunehmen, hat Anika Merten im ecosign-Projekt »Schlosspark« die Skulpturen durch weiße Flächen verbogen. Das Corporate Design verbirgt diese und lässt lediglich durch die gestanzte Typografie-Ebene einen flüchtigen Blick zu und soll Neugier erwecken. Durch die unterschiedliche Bildebene bleiben die Medien stets vielfältig und variabel – ohne ihren einheitlichen Duktus zu verlieren. Besonders ansprechend finde ich das Prospekt, welches durch mehrere Stanzungen die Vielfältigkeit zeigt und Freude beim blättern weckt…
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Begehbare Skulpturen

Auch Judith Pappe hat den Titel »Begehbare Skulpturen« in dem ecosign-Kurs »Mein Hombroich« genutzt und umgesetzt. Es entstand ein 20 – seitiges Heft, dass ihren ganz persönlichen Eindruck der Künstlerinsel in Neuss wiedergibt.


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Typodarium 2011

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Das Typodarium 2011 ist erschienen.

Wer 2010 nicht zum Zuge kam, sollte sich beeilen! Der Abreißkalender war nämlich im letzten Jahr innerhalb kurzer Zeit (spätestens zur Adventszeit) komplett vergriffen!

Wie sich das für den ecolog gehört, wollte ich auch mal nachhaken auf was für einem Papier das Typodarium eigentlich gedruckt wird. Selbst die von mir sehr geschätzte Karin Schmidt-Friderichs konnte auf mein Bitten hin beim stellvertretenden Betriebsleiter von Langenscheidt (Abteilung Kalenderdruck) nur „Rollenpapier ohne Namen“ herausfinden. Das Impressum im Typodarium gibt leider auch keine weiteren Informationen preis. Ich glaube das könnte man besser machen.
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Der Geschmack von Schrift, oder: ein typografisches Kochbuch …

typografisches Kochbuch

Typografisch-kulinarische Eselsbrücken, entstanden im Kurs ›Typografie III‹, unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden. Es ist die Inszenierung von Schriften als Mahlzeit, die hier für unser Gedächtnis eine Eselsbrücke schlägt: Die verschiedensten Schriften werden angerichtet. Man schmeckt geradezu was man sieht und liest: Was haben Spaghetti und Myriad gemeinsam? Warum schmeckt Akzidenz Grotesk wie Steak und wieso ist die Lucida Sans/Serif so schnell auf der Hand wie Pommes-Curry? Durch die Analogien zwischen den Typen und Gerichten, bleibt aber mehr als nur ein grober Eindruck der Schriften in Erinnerung. Denn neben den Bildern von Typo-Mahlzeiten bieten Form-Details, Blindtexte und Erläuterungen dazu die nötigen Hintergrundinformationen zu den Schriften, zu ihrer Geschichte, ihrem Charakter und ihrer optimalen Zubereitung. Danach sollte nicht nur das typografische Gedächtnis bestens trainiert sein. Auch die Beantwortung der immer neuen Gretchenfrage »Welche Schrift nehm’ ich denn?«, sollte hiernach einfacher fallen. Also dann: Guten Appetit!
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Leibhaftige Typografie

leibhaftige_typografie-1


Das in Teamarbeit entstandene Magazin „Leibhaftige Typografie“ war ursprünglich nur für Designstudenten gedacht. Allerdings hat sich die Gruppenarbeit im Laufe des ecosign Kurses (Typografie III „Eselsbrücke“ unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden) zu einem Hilfsmittel für Jedermann entwickelt. Ob der allgemeine Student beim Verfassen seiner Hausarbeit, der Geschäftsmann bei der täglichen Firmenkommunikation oder der Schüler beim Zusammenstellen seiner Bewerbungsunterlagen – „mit den richtigen Zeichen kann man glänzen“.
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»Ich frage: Sind es etwa ›n‹ & ›v‹, die uns hier ein ›w‹ vormachen wollen, oder was?«

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Detailtypografische Betrachtungen 01

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Auch in der Gestaltung von und mit Schrift, der Rechtschreibung (des rechten Schreibens) sowie in der gesprochenen Sprache selbst, gibt es sich wandelnde Moden, verschiedene Stile und Stilblüten, ›Schulen‹, Trends, Hypes, Verschiebungen und Formumwandlungen … Sie kommen und gehen, Einzelnes bleibt eventuell bestehen; vieles verschwindet sang- und klanglos, anderes kehrt als ›Retro‹ wieder, ganz anderes überlebt vielleicht nur unbemerkt, als scheinbarer Anachronismus im Detail – allein von Interesse für Nostalgiker und Wehmütige. Mit den ›Detailtypografischen Betrachtungen‹ möchten wir künftig auf die vielen Kleinigkeiten schauen, die es auf dem Feld der Typo-Formen zu entdecken, zu entschlüsseln und zu lieben gibt. Den Anfang macht dieses ungewöhnliche ›w‹, das nicht so viel mit dem uns bekannten ›Doppel-V‹ bzw. ›Double-U‹ gemeinsam haben will. Weiterlesen »


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Immer gleich und stets anders

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Ein paar Worte zu den Visitenkarten für das ecolog

ecolog berichtet regelmäßig über Gestaltung und Gestalter. Wir sind selber angehende Designer und finden es interessant, lehrreich und wichtig, mit prüfendem Blick auf Schaffen und Werk der Branche (und damit auch auf uns selbst) zu schauen. Diesen Blick sehen wir als wesentliches Element des Berufsbilds an. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei, hinterher weiß man immer mehr und ein Fehler ist bekanntlich auch nur dann einer, wenn man ihn ein zweites mal ›begeht‹. Unsere Leserschaft und so auch der gegenseitige Austausch sollen daher gerne wachsen. Auf Papierresten gedruckte und händisch geschnittene Visitenkarten sollen eco-log.de nun bekannter machen. Weiterlesen »


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Kurs Nachhaltigkeitsberichte

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Im Typografiekurs „Nachhaltigkeitsberichte“, einem Seminar für mittlere und höhere Semester unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden bestand die Semesteraufgabe darin, ein visuelles Konzept für einen Nachhaltigkeitsbericht eines Unternehmens zu gestalten. Um die Aufgabe ein wenig zu begrenzen wurden drei bestehende Nachhaltigkeitsberichte vorgegeben. Den Bericht vom Büroartikelversand memo, die Umwelterklärung der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und der Report des Büromöbelherstellers Wilkhahn galt es im Sommersemester 2009 neu zu gestalten.

Die Besonderheit in der Aufgabenstellung lag in der Anforderung an die zu gestaltenden Medien. Hierbei mussten die Studenten den Bericht in Kurzform als Printversion erstellen und aus Gründen der Nachhaltigkeit eine ausführliche Version im PDF- bzw. Screenformat gestalten. Ziel war es, medienspezifisch angemessene Versionen des Berichts zu entwerfen, deren Verwandtschaft durch visuelle Konstanten deutlich wird.

Kurz gesagt: Ein edles Printprodukt zum Liebhaben und eine auf dem Monitor gut lesbare ausführliche Variante als Website oder PDF. Weiterlesen »


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