Typodarium 2011

ecolog_typodarium-2011.jpg

Das Typodarium 2011 ist erschienen.

Wer 2010 nicht zum Zuge kam, sollte sich beeilen! Der Abreißkalender war nämlich im letzten Jahr innerhalb kurzer Zeit (spätestens zur Adventszeit) komplett vergriffen!

Wie sich das für den ecolog gehört, wollte ich auch mal nachhaken auf was für einem Papier das Typodarium eigentlich gedruckt wird. Selbst die von mir sehr geschätzte Karin Schmidt-Friderichs konnte auf mein Bitten hin beim stellvertretenden Betriebsleiter von Langenscheidt (Abteilung Kalenderdruck) nur „Rollenpapier ohne Namen“ herausfinden. Das Impressum im Typodarium gibt leider auch keine weiteren Informationen preis. Ich glaube das könnte man besser machen.
Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Votes, Durchschnitt: 4.00 von 5)
Loading ... Loading ...

Der Geschmack von Schrift, oder: ein typografisches Kochbuch …

typografisches Kochbuch

Typografisch-kulinarische Eselsbrücken, entstanden im Kurs ›Typografie III‹, unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden. Es ist die Inszenierung von Schriften als Mahlzeit, die hier für unser Gedächtnis eine Eselsbrücke schlägt: Die verschiedensten Schriften werden angerichtet. Man schmeckt geradezu was man sieht und liest: Was haben Spaghetti und Myriad gemeinsam? Warum schmeckt Akzidenz Grotesk wie Steak und wieso ist die Lucida Sans/Serif so schnell auf der Hand wie Pommes-Curry? Durch die Analogien zwischen den Typen und Gerichten, bleibt aber mehr als nur ein grober Eindruck der Schriften in Erinnerung. Denn neben den Bildern von Typo-Mahlzeiten bieten Form-Details, Blindtexte und Erläuterungen dazu die nötigen Hintergrundinformationen zu den Schriften, zu ihrer Geschichte, ihrem Charakter und ihrer optimalen Zubereitung. Danach sollte nicht nur das typografische Gedächtnis bestens trainiert sein. Auch die Beantwortung der immer neuen Gretchenfrage »Welche Schrift nehm’ ich denn?«, sollte hiernach einfacher fallen. Also dann: Guten Appetit!
Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Votes, Durchschnitt: 4.09 von 5)
Loading ... Loading ...

Leibhaftige Typografie

leibhaftige_typografie-1


Das in Teamarbeit entstandene Magazin „Leibhaftige Typografie“ war ursprünglich nur für Designstudenten gedacht. Allerdings hat sich die Gruppenarbeit im Laufe des ecosign Kurses (Typografie III „Eselsbrücke“ unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden) zu einem Hilfsmittel für Jedermann entwickelt. Ob der allgemeine Student beim Verfassen seiner Hausarbeit, der Geschäftsmann bei der täglichen Firmenkommunikation oder der Schüler beim Zusammenstellen seiner Bewerbungsunterlagen – „mit den richtigen Zeichen kann man glänzen“.
Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Votes, Durchschnitt: 3.83 von 5)
Loading ... Loading ...

»Ich frage: Sind es etwa ›n‹ & ›v‹, die uns hier ein ›w‹ vormachen wollen, oder was?«

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Detailtypografische Betrachtungen 01

Schaufenster-Reklame in Düsseldorf, Berliner Allee: ›Steinweg‹ in ›Rehbock Pianos‹ (Ausschnitt)

Auch in der Gestaltung von und mit Schrift, der Rechtschreibung (des rechten Schreibens) sowie in der gesprochenen Sprache selbst, gibt es sich wandelnde Moden, verschiedene Stile und Stilblüten, ›Schulen‹, Trends, Hypes, Verschiebungen und Formumwandlungen … Sie kommen und gehen, Einzelnes bleibt eventuell bestehen; vieles verschwindet sang- und klanglos, anderes kehrt als ›Retro‹ wieder, ganz anderes überlebt vielleicht nur unbemerkt, als scheinbarer Anachronismus im Detail – allein von Interesse für Nostalgiker und Wehmütige. Mit den ›Detailtypografischen Betrachtungen‹ möchten wir künftig auf die vielen Kleinigkeiten schauen, die es auf dem Feld der Typo-Formen zu entdecken, zu entschlüsseln und zu lieben gibt. Den Anfang macht dieses ungewöhnliche ›w‹, das nicht so viel mit dem uns bekannten ›Doppel-V‹ bzw. ›Double-U‹ gemeinsam haben will. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Votes, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading ... Loading ...

Immer gleich und stets anders

ecolog_Visis-KR115029

Ein paar Worte zu den Visitenkarten für das ecolog

ecolog berichtet regelmäßig über Gestaltung und Gestalter. Wir sind selber angehende Designer und finden es interessant, lehrreich und wichtig, mit prüfendem Blick auf Schaffen und Werk der Branche (und damit auch auf uns selbst) zu schauen. Diesen Blick sehen wir als wesentliches Element des Berufsbilds an. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei, hinterher weiß man immer mehr und ein Fehler ist bekanntlich auch nur dann einer, wenn man ihn ein zweites mal ›begeht‹. Unsere Leserschaft und so auch der gegenseitige Austausch sollen daher gerne wachsen. Auf Papierresten gedruckte und händisch geschnittene Visitenkarten sollen eco-log.de nun bekannter machen. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (14 Votes, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading ... Loading ...

Kurs Nachhaltigkeitsberichte

ecolog_nhbkurs_010.jpg

Im Typografiekurs „Nachhaltigkeitsberichte“, einem Seminar für mittlere und höhere Semester unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden bestand die Semesteraufgabe darin, ein visuelles Konzept für einen Nachhaltigkeitsbericht eines Unternehmens zu gestalten. Um die Aufgabe ein wenig zu begrenzen wurden drei bestehende Nachhaltigkeitsberichte vorgegeben. Den Bericht vom Büroartikelversand memo, die Umwelterklärung der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und der Report des Büromöbelherstellers Wilkhahn galt es im Sommersemester 2009 neu zu gestalten.

Die Besonderheit in der Aufgabenstellung lag in der Anforderung an die zu gestaltenden Medien. Hierbei mussten die Studenten den Bericht in Kurzform als Printversion erstellen und aus Gründen der Nachhaltigkeit eine ausführliche Version im PDF- bzw. Screenformat gestalten. Ziel war es, medienspezifisch angemessene Versionen des Berichts zu entwerfen, deren Verwandtschaft durch visuelle Konstanten deutlich wird.

Kurz gesagt: Ein edles Printprodukt zum Liebhaben und eine auf dem Monitor gut lesbare ausführliche Variante als Website oder PDF. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Votes, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading ... Loading ...

SchriftMischMusterbuch – Rezension

Ich habe mir das SchriftMischMusterbuch von Wiebke Höljes mit dem Untertitel „Dreiklänge“ beim Hermann Schmidt Mainz Verlag gekauft und werde im Folgenden meine Eindrücke dazu schildern.

Das Buch möchte ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Möglichkeit bieten unterschiedlichste Schriften direkt auf Papier miteinander zu kombinieren.

Dazu ist das Buch (wie bekannte Kinderbücher) in drei Teile geteilt, die man einzeln blättern kann. Dies ermöglicht dem Betrachter Headline, Fließtext und Subtext in 32 bekannten Schriften zu betrachten und miteinander zu mischen. Insgesamt gibt es 56 Schriftschnitte und durch das Mischen können sich rein rechnerisch 175.616 Kombinationen ergeben – es entsteht der typographische Dreiklang der über Harmonie oder Dissonanz entscheidet.

Zu den Schriftschnitten und den Mustern (ABCabc123…) findet man noch viele tolle Zusatztexte zu jeder Schrift. So kann man noch einiges lernen und erfahren. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Votes, Durchschnitt: 4.67 von 5)
Loading ... Loading ...

Montag ist Ruhetag

heimat-duemer-05.jpg

Im Kurs „Heimat“ widmete sich Lukas Dümer unter der Leitung von Dipl. Des. Sabrina Lyhs der Kneipe „Ponderosa“. Entstanden ist folgende Fotostrecke…

Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (13 Votes, Durchschnitt: 4.54 von 5)
Loading ... Loading ...

Kinder für Deutschland

Kuttnick-Kinder1.jpg

„Kinder für Deutschland“ hieß der Typo3 Kurs von Dipl. Des. Mario Jahns. Simon Kuttnick hat hierfür eine Plakatserie gestaltet in welcher er sich mit der Thematik auseinandersetzt.

„Die Natur kennt keine Gründe“ schrieb Oswald Spengler Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Mensch schon. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (17 Votes, Durchschnitt: 1.47 von 5)
Loading ... Loading ...

Die Hausnummer

battenberg-hausnummern-1.jpg

„Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung“

von Tobias Battenberg aus dem Kurs „Norm“.

„Ihr eigentlicher Inhalt ist die bloße Zahl, eine eindeutige Nummer. Diese Information dient uns zur Orientierung. Wir finden uns prima mit ihr im Alltag zurecht, vorausgesetzt jedes Haus hat ein solches Orientierungsschild auf seiner Fassade. Formal betrachtet, offenbart die Hausnummer sich weitaus vielschichtiger. In unserem Land der 1000 Normen gibt es keinen Standard, was die Beschaffenheit einer Hausnummer anbelangt. Alles scheint irgendwie möglich.“

Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Votes, Durchschnitt: 4.63 von 5)
Loading ... Loading ...

„Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“


Unter der Leitung von Dipl. Des. Uwe Boden gestaltete Oliver Eickholt im „Culture Jamming“ Projekt Schablonen, die er über Leuchtreklamen anbrachte. Durch das Zusammenspiel zwischen Schablone und Citylight erleuchten nur noch die Zitate. Die Arbeit möchte auf eine visuelle Überflutung durch Werbung und Co. im öffentlichen Raum aufmerksam machen und uns für einen Moment davon befreien. Weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Votes, Durchschnitt: 3.78 von 5)
Loading ... Loading ...