KHM Jahresausstellung 2009

3 Tage, 7 Gebäude, 4000 Besucher

Die Kunsthochschule für Medien Köln wurde 1990 gegründet und bietet die Möglichkeit zur
Ausbildung in den Bereichen Film/Fernsehen, Kunst- und Medienwissenschaften,
Mediengestaltung und Medienkunst (Diplom).
Die Studiengänge beinhalten verschiedene Fächer wie Fotografie, Video, Spiel- und Dokumentarfilm, künstlerische Fernsehformate und Animation sowie Kunst im öffentlichen Raum, Architektur, Sound, Klang, Szenographie, Informatik zu Spiel, Programmierung, Code, Theorie und Geschichte der Technik, der Künste, der Medien, der Ästhetik.

Vom 16. – 19.07. lud die Hochschule zur Jahresausstellung ein und öffnete ihre Tore für Besucher und Interessierte.
Öffnen sollten sich auch die Geister, bei der Betrachtung der ausgestellten Kunstwerke, Installationen und Filme. Denn freie Kunst braucht manchmal ein bisschen guten Willen um verstanden zu werden. Recht eindeutig schien im Vergleich das Willkommenszeichen, welches sich beim Eintritt in die KHM bot.
Der Besucher wurde von einer Horde glitzernder und funkelnder Arschkriecher begrüßt. Die Installation von Evelina Balca trägt den Namen „Enhancement“ und war mit dem Standort im Innenhof des Gebäudes ein Empfang der besonderen Art.


Kaum hatte man den Fuß in die bunte und etwas verschleierte Welt der freien Kunst gesetzt fand man sich in einer Vielzahl von Medien, Situationen und Welten wieder.
Von fremden Klängen in Verbindung mit von der Decke hängenden Kautschuk bestrichenen Platten, über durch die Blume sprechende Fotografien, bis hin zu komplett zensierten Werbefilmen hatte der Besucher ein unheimlich breites Spektrum an Kunstobjekten zu betrachten. Weiterlesen »


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Krise des Kinos – Revolution des Sehens?

Still aus dem Trailer zu »The Final Destination«

Notizen zu Prof. Dr. Thomas Elsaessers Vortrag
›Die Tiefe des Raums oder der Angriff der Dinge‹

Am 17. 06. 09 gingen die ›Digitalen Lektionen‹ in ihre letzte Runde. Die vom Filmforum NRW in Kooperation mit der ifs, internationale filmschule Köln, veranstalteten ›Digitalen Lektionen‹, das waren: »Vorträge, Gespräche, Präsentationen und Filme zum digitalen Bild«. Seit Januar untersuchten hier Filmemacher, Medienwissenschaftler und Spiele-Entwickler mit den jeweiligen Gästen »den Einfluss der Digitalisierung auf Produktionsabläufe und auf die Erzählstruktur und formale Gestaltung von Filmen«.

Nach einer würdigenden Einführung durch Herrn Gundolf Freyermuth (ifs), sprach der namhafte Filmwissenschaftler Thomas Elsaesser über Geschichte und Zukunft des 3d-Films und gestand diesem durchaus das Potenzial zum quasi-Standard von morgen zu. So erhellend war sein historischer Blick, klar dabei seine Perspektive auf die ästhetischen Konsequenzen … Weiterlesen »


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Kerner sinkt auf 0,5 Prozent

Quelle: zdf Mediathek

Am 12. März 2009 lief Johannes B. Kerners 1111. Talksendung im ZDF mit einem Spezial zum Thema „Klima“. Kerner „gehe mit gutem Beispiel voran“, so die ZDF-Website zur Sendung. Gäste waren u.a. der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, ein Klimaforscher, ein Bürgermeister sowie Claudia Langer von utopia.de und ein Mitarbeiter von Stiftung Warentest.

Es wurde viel getalkt, hauptsächlich darüber, was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen und dabei gleichzeitig noch bare Münze sparen kann. Mit diesem Argument versuchte „JBK“ den aktiven Klimaschutz immer wieder schmackhaft zu machen.

Nach etwa 10 Minuten wurde im Studio das Licht auf Neonlicht umgeschaltet – fortan saßen die Gäste merklich im Dunklen und erschienen leicht bläulich auf dem TV-Bildschirm. Laut ZDF verbrauchte das Neonlicht nur 0,5 Prozent der Energie der sonstigen Studiobeleuchtung. Genauer gesagt nur 2000 statt 400.000 Watt – das ist schon eine Menge. Leider hielt dieser Einspareffekt nur die restlichen 50 Minuten.

Gleichzeitig wurden laut ZDF für diese Sendung (wohl aber nur für diese Folge) noch andere ökologisch verträgliche Maßnahmen umgesetzt, wie z.B. die Anreise der Gäste mit (größtenteils) öffentlichen Verkehrsmitteln, Bio-Kleidung für Kerner, Moderationskarten aus Altpapier und Bio-Catering aus der Region. Echte Belege dafür gab es leider nicht.

Viel spannender als jeden Ökotipp finde ich allerdings die Frage, wie ernst es Kerner eigentlich mit uns und dem Klimaschutz meint.
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kaufDa – Marketing im Schlepptau der Nachhaltigkeit

Ein junges Startup-Unternehmen mit dem Titel „kaufDa“ wurde 2008 von vier Studenten gegründet mit dem Ziel, Werbeprospekte die jede Woche in unseren Briefkästen landen online zur Verfügung zu stellen.

Das ganze funktioniert, indem man auf der Website von „kaufDa“ in ein Eingabeformular seinen Ort oder seine Postleitzahl eingibt und schon werden einem die lokalen Werbeprospekte (meist im bekannten DIN A4 Format) per Flashplayer zum Blättern angezeigt. „KaufDa“ bedient sich also an den Prospekten, die in unsere Briefkästen wandern.

Auf der Unterseite „Was ist kaufDa“ bewerben die Jungunternehmer ihre Idee mit den Vorteilen des lokalen Einkaufens gegenüber einem Onlineeinkauf mit dem Wegfall der Lieferzeit, der Chance die Produkte vor dem Kauf anfassen zu können, einer Beratung im Geschäft und einer Sicherheit bei der Bezahlung. Sie wollen also den Einkauf im Laden um die Ecke wieder schmackhaft machen und helfen uns bequem herauszufinden, wo es welche Angebote gibt. Kein Wort zur Umweltverschmutzung durch verschwenderische Massenstreuung von Prospekten.

Irgendwann im Laufe des ersten Jahres kamen die vier Studenten auf die Idee, ihr Konzept mit Nachhaltigkeitsideen zu bereichern. Keine schlechte Idee, mag man meinen und somit wollte ich dem Treiben mal auf den Zahn fühlen. Weiterlesen »


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