Die aktuelle Hintergrundillustration ist von Tobias Battenberg. Die Formen stammen alle aus der Schrift „Akkurat“ - Punzen und Formen wurden zu neuen Bildwelten transformiert.
Im Rahmen des Kurses Intern/Extern unter der Leitung von Elmar Sander, konzipierten und gestalteten Stefanie Bischoff und Carsten Bartsch das Corporate Design für eine musikalische ecosign Veranstaltung mit dem Namen „ausgeartet“, die am 07. 08. 2010 im Ehrenfelder Artheater stattfinden soll.
Die musikalische Grundlage für diesen Abend sollen vorab ausgewählte Design Studenten von verschiedenen Kölner Hochschulen bilden, die für einen Abend Ihre vom Computerlicht erhellten Kellerräume verlasen und Ihre Mäuse gegen Musikinstrumente und Plattenspieler tauschen. Mehr lesen »
Auch wenn der Atomstrom bereits allgegenwärtig ist, ruft Oliver Eickholt das Thema noch einmal deutlicher ins Gedächtnis. Mit einfachsten Mitteln greift er den Kerngedanken auf. Wenn man hier keine Lust bekommt raus zu gehen um selber zu kleben, weiß ich es auch nicht … und um die Frage vorweg zu nehmen: „Ja, es gab wirklich so viele meldepflichtige Störfälle 2008.“
›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«
Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage? Mehr lesen »
Seit April 2009 stellt der Gasometer in Oberhausen den größten Mond der Welt aus. Eine Mondskulptur mit 25 Meter Durchmesser bildet den Hauptakt in einer kosmischen Reise durch unsere bekannten Planeten und den meisten Besuchern unbekannten weit weit entfernten Sternen.
Am Wochenende war ich im Rahmen der „RUHR.2010“ nach vielen Jahren mal wieder im Gasometer und bin tief beeindruckt von einer erlebnisreichen Ausstellung, die in der unteren Ebene die Planeten rund um die Sonne herum plastisch und fotografisch präsentiert, in der Mittelebene des ehemaligen Gasspeichers die Geschichte rund um die Kosmosforschung und in der darüberliegenden 117 Meter hohen Ebene die überwältigende Mondskulptur zeigt. Mehr lesen »
Alex Roman hat innerhalb von angeblich sieben Monaten ein Meisterwerk geschaffen. Sein Film „The Third & The Seventh“ illustriert architektonische Kunst aus photografischer Perspektive. Von abstrakt bis surreal muten die Häußer und Plätze an.
Und jetzt muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Alex Roman ganz allein diesen Film mit dem Computer erstellt hat. Alle Szenen stammen aus der Renderingmaschine und den Programmen 3dsmax, Vray, AfterEffects und Premiere. Damit nicht genug, er hat ebenfalls die Musik dazu komponiert und gemischt, inspiriert u.a. vom „Karvenval der Tiere“.
Wer es noch nicht glaubt, schaut sich den zusätzlichen Breakdown an:
Ich persönlich habe nicht gewusst, dass 3D Rendering inzwischen so nah an der Realität dran ist. Sicher, Menschen und Tiere, Bewegungsabläufe von Korn und Bäumen sind noch sehr komplex, aber die Bildwelt überrascht mich doch sehr.
Das neue Jahr begrüßen wir mit einem schönen Kurzfilm von Rodrigo Blaas. „Almar“ ist das Regiedebüt des PIXAR Animators und wurde bereits mit einigen Auszeichnungen honoriert. Der Pixar Einfluss ist deutlich zu erkennen: wiedermal ein Kurzfilm in dem nicht gesprochen wird und in dem das 3D-Rendering der Protagonistin hochklassig ist.
Das Sounddesign kommt von Tom Myer und David Hughes.
Das kleine Mädchen Alma betritt einen verlassenen Spielzeugladen und trifft darin auf eine Puppe die … schaut selbst!
Wir hoffen, dass der Film noch eine Weile online zu sehen ist – Blaas wollte ihn eigentlich nur bis zum 31.12.2009 verfügbar lassen … aber vielleicht hat er es sich inzwischen ja doch anders überlegt.
Vom letzten Jahresumschwung sowie von der merkwürdigen Telekom-Auffassung eines ›einzigartigen Moments‹
Bild entnommen aus: »Images of the Human Body« (The Pepin Press / Agile Rabbit Editions, Amsterdam 2005)
In wenigen Tagen ist es soweit: Überfressen und ›voll drauf‹ von der allweihnachtlichen Überdosis Familie, schunkeln, sprudeln und knallen wir mal wieder in ein neues Jahr hinüber, ein neues Jahrzehnt diesmal sogar. Grund genug, sich des letzten Jahreswechsels zu erinnern und auch diese Erfahrungen hier mit euch zu teilen . . . Mehr lesen »
Studenten und Teilnehmer der „Internationalen Sommeruniversität 2009“ in Mecklenburg-Vorpommern haben im Laufe des Sommers in ihren Workshops mehrere Kurzfilme zum Thema „Klima“ entwickelt. Ich fand es spannend zu sehen, wie unterschiedlich mit dem Thema umgegangen werden kann. Daher möchte ich Euch die vier Filme und ein Audiodokument gerne vorstellen:
Wer weiß über die Folgen des Klimawandels mehr als der Eisbär? Keiner, entsprechend macht sich ein Rudel auf den Weg, um Co2-Sünden zu ahnden. Ein Aufruf, den Eisbären auch in sich zu wecken. Mehr lesen »
Die Düsseldorfer Designagentur „nowakteufelknyrim“ gestaltet und entwickelt mit ihren acht Mitarbeitern Visitenkarten, Bücher, Leit- und Orientierungssystem für Museen und Ausstellungen.
Irgendwann kamen sie bei der Konzeption einer neuen eigenen Geschäftsausstattung auf die Idee alte Briefumschläge und altes Papier weiter zu nutzen und daraus ein abwechslungsreiches, aber dennoch eingängiges Geschäftspapier zu erstellen. Mehr lesen »
Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie man in unserer Welt in der es von digitalisierten Dingen nur so wimmelt, dennoch mit sehr wenigen analogen Mitteln beeindruckende Kunst schaffen kann. Die 24 jährige ukrainische Künstlerin Kseniya Simonova zeichnet mit den Fingern auf einem großen Leuchttisch mit Sand und ein bisschen Wasser aus der Sprühflasche. Mal sind die Bilder positiv, also der Sand bestimmt die Zeichnung, mal aber auch negativ, also das Licht bestimmt das Bild.
Es sieht nach einer Menge Übung und Talent aus, so wie sie im Tempo der Musik mithält und nur mit einem kleinen Dreh der Hand mit 10 Fingern Bäume oder Pflanzen zeichnet.
In der ukrainischen Version der Talentshow „Das Supertalent“ scheinen keine Fussballergattin, kein Bruce Darnell und kein Pop-Titan in der Jury zu sitzen – hierzulande wäre Kseniya Simonova sicher nicht so weit gekommen – erinnern wir uns nur an Michael Hirte, den Mundharmonikaspieler. Kseniya Simonova sticht aus der sonstigen Pop-Masse deutlich hervor.
Mit ihrer achtminütigen Performance behandelt sie das Thema „2. Weltkrieg“ und damit das Leid der ukrainischen Bevölkerung durch die Besetzung der Deutschen (ca 11 Millionen Menschen – ein Viertel des ukrainischen Volkes – wurden in der Zeit ermordet) in einer bewundernswerten Dramatik und Symbolhaftigkeit. Einige Menschen aus dem Publikum kämpfen sogar mit den Tränen.
Spannend finde ich, dass die Bilder vergänglich sind. Jedes Bild brennt sich in die Köpfe ein, jedoch wechselt irgendwann die Musik und das Bild wird zu einem neuen Bild umgeformt – das alte Bild bleibt nicht erhalten, eigentlich ist das ganze auch eine Art Kurzfilm.
Am Ende schreibt Sie einen Satz in den Sand der in etwa beudetet „Du bist immer in der Nähe“.