Die aktuelle Hintergrundillustration ist von Tobias Battenberg. Die Formen stammen alle aus der Schrift „Akkurat“ - Punzen und Formen wurden zu neuen Bildwelten transformiert.
›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«
Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage? Mehr lesen »
Die halbe Welt ist im ›Avatar-Fieber‹. Völlig zurecht! Regisseur James Cameron schließt endlich den Kreis, den Ridley Scott 1979 mit ›Alien‹ öffnete …
v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2), Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar
Nicht aber das viele, gleißend glühende Bunt von Camerons ›Öko-Action-Buster‹ ließ mich taumeln, auch nicht die Rückkehr in unsere ach-so ›normale Realität‹ danach. Auch inhaltlich ist ›Avatar‹ für sich allein betrachtet (wie schon im Trailer abzusehen) ein einz’ges Ärgernis. Was mich begeisterte, war die Fortschreibung des für Cameron typischen Themenkomplexes: ›Technik und ihre Übermacht – starke Frauen – Naturgewalt contra Naturbeherrschung – Wirtschaftskonzerne‹ … Dabei gelingt ihm nicht nur der ständige Rückbezug auf sein eigenes Schaffen, sondern auch auf viele andere Genre-Klassiker. So amalgamieren in ›Avatar‹ 30 Jahre Filmgeschichte (’79–’09) auf bisher ungesehene Art und Weise, was dann doch wieder Freude macht. Aber immer ruhig Blut und eines nach dem andern, mögt ihr nun sagen, und sollt es haben: Mehr lesen »
Im ecosign-Kurs „Ohne Auftrag“ haben Anna Lingemann und Doro Weber sich mit analogen Lebensmitteln ausseinander gesetzt und ein fiktives Produkt mit dem Titel: „Gourmet Genuss“ erschaffen. Wie schmackhaft und mit welchem Umfang ihr Produkt gestaltet wurde zeigt folgender Spot:
Alex Roman hat innerhalb von angeblich sieben Monaten ein Meisterwerk geschaffen. Sein Film „The Third & The Seventh“ illustriert architektonische Kunst aus photografischer Perspektive. Von abstrakt bis surreal muten die Häußer und Plätze an.
Und jetzt muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Alex Roman ganz allein diesen Film mit dem Computer erstellt hat. Alle Szenen stammen aus der Renderingmaschine und den Programmen 3dsmax, Vray, AfterEffects und Premiere. Damit nicht genug, er hat ebenfalls die Musik dazu komponiert und gemischt, inspiriert u.a. vom „Karvenval der Tiere“.
Wer es noch nicht glaubt, schaut sich den zusätzlichen Breakdown an:
Ich persönlich habe nicht gewusst, dass 3D Rendering inzwischen so nah an der Realität dran ist. Sicher, Menschen und Tiere, Bewegungsabläufe von Korn und Bäumen sind noch sehr komplex, aber die Bildwelt überrascht mich doch sehr.
Das neue Jahr begrüßen wir mit einem schönen Kurzfilm von Rodrigo Blaas. „Almar“ ist das Regiedebüt des PIXAR Animators und wurde bereits mit einigen Auszeichnungen honoriert. Der Pixar Einfluss ist deutlich zu erkennen: wiedermal ein Kurzfilm in dem nicht gesprochen wird und in dem das 3D-Rendering der Protagonistin hochklassig ist.
Das Sounddesign kommt von Tom Myer und David Hughes.
Das kleine Mädchen Alma betritt einen verlassenen Spielzeugladen und trifft darin auf eine Puppe die … schaut selbst!
Wir hoffen, dass der Film noch eine Weile online zu sehen ist – Blaas wollte ihn eigentlich nur bis zum 31.12.2009 verfügbar lassen … aber vielleicht hat er es sich inzwischen ja doch anders überlegt.
Studenten und Teilnehmer der „Internationalen Sommeruniversität 2009“ in Mecklenburg-Vorpommern haben im Laufe des Sommers in ihren Workshops mehrere Kurzfilme zum Thema „Klima“ entwickelt. Ich fand es spannend zu sehen, wie unterschiedlich mit dem Thema umgegangen werden kann. Daher möchte ich Euch die vier Filme und ein Audiodokument gerne vorstellen:
Wer weiß über die Folgen des Klimawandels mehr als der Eisbär? Keiner, entsprechend macht sich ein Rudel auf den Weg, um Co2-Sünden zu ahnden. Ein Aufruf, den Eisbären auch in sich zu wecken. Mehr lesen »
Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie man in unserer Welt in der es von digitalisierten Dingen nur so wimmelt, dennoch mit sehr wenigen analogen Mitteln beeindruckende Kunst schaffen kann. Die 24 jährige ukrainische Künstlerin Kseniya Simonova zeichnet mit den Fingern auf einem großen Leuchttisch mit Sand und ein bisschen Wasser aus der Sprühflasche. Mal sind die Bilder positiv, also der Sand bestimmt die Zeichnung, mal aber auch negativ, also das Licht bestimmt das Bild.
Es sieht nach einer Menge Übung und Talent aus, so wie sie im Tempo der Musik mithält und nur mit einem kleinen Dreh der Hand mit 10 Fingern Bäume oder Pflanzen zeichnet.
In der ukrainischen Version der Talentshow „Das Supertalent“ scheinen keine Fussballergattin, kein Bruce Darnell und kein Pop-Titan in der Jury zu sitzen – hierzulande wäre Kseniya Simonova sicher nicht so weit gekommen – erinnern wir uns nur an Michael Hirte, den Mundharmonikaspieler. Kseniya Simonova sticht aus der sonstigen Pop-Masse deutlich hervor.
Mit ihrer achtminütigen Performance behandelt sie das Thema „2. Weltkrieg“ und damit das Leid der ukrainischen Bevölkerung durch die Besetzung der Deutschen (ca 11 Millionen Menschen – ein Viertel des ukrainischen Volkes – wurden in der Zeit ermordet) in einer bewundernswerten Dramatik und Symbolhaftigkeit. Einige Menschen aus dem Publikum kämpfen sogar mit den Tränen.
Spannend finde ich, dass die Bilder vergänglich sind. Jedes Bild brennt sich in die Köpfe ein, jedoch wechselt irgendwann die Musik und das Bild wird zu einem neuen Bild umgeformt – das alte Bild bleibt nicht erhalten, eigentlich ist das ganze auch eine Art Kurzfilm.
Am Ende schreibt Sie einen Satz in den Sand der in etwa beudetet „Du bist immer in der Nähe“.
Die Veranstaltung des Arbeitskreises Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft e.V. zeigt am 10. November 2009 um 19:00 Uhr zwei Filme zur Flüchtlingsproblematik mit anschließender Diskussion. Mehr lesen »
Germanwatch veranstaltete einen Kurzfilmwettbewerb zum Thema Klimagerechtigkeit. Der Erste der drei Gewinner-Kurzfilme stammt von Peter Wedel und stellt den Lebenswandel der Großstädter in Form eines Kneipendialogs dar. Die vermeintlich alltäglich Szene entpuppt sich schnell als fiktives CO2-Sünden-Bashing bis die Kellnerin den drei Kneipenbesuchern die Rechnung vorliest …
Das Drehbuch stammt von Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel welcher auch den Film mit den Hauptdarstellern Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink inszenierte.
Der gemeinnützige Verein „Germanwatch Nord-Süd-Initiative e.V.“ setzt sich ein für eine sozial gerechte, ökologisch verträgliche und ökonomisch tragfähige globale Entwicklung. Germanwatch engagiert sich für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Hierbei liegt die Konzentration auf der Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden bildet den Ausgangspunkt der Arbeit.
Dazu noch ein Interview mit Germanwatch Jurymitglied Sven Harmeling und Kurzvorstellung von „Die Rechnung“ in der Sendung „Alle Wetter“ vom 18.08.2009 des Hessischen Rundfunks.
Am „Tag der natürlichen Ressourcen 2009“ in Berlin entdeckten wir diesen Kurzfilm des Umweltbundesamtes und möchten ihn mit Euch teilen.
Der Film, den das sustainable design center im Auftrag des Umweltbundesamtes jetzt fertiggestellt hat, ist gerade mal zehn Minuten lang. Und anders als z.B. die US-amerikanischen Kassenschlager „The Day After Tomorrow“ von Roland Emmerich oder „Eine unbequeme Wahrheit“ mit Al Gore, die viele Millionen Dollar Produktionskosten verschlungen haben, ist „FLOW“ als Low-Budget-Film entstanden. Dabei ist er auch vermutlich der Erste, der sich mit dem wichtigen Thema der nachhaltigen Ressourcennutzung beschäftigt.
Gegensätzlicher könnte auch die Bildsprache nicht sein: Der Film FLOW beeindruckt nicht mit drastisch-realistischen Bildern, sondern besticht durch seine ausdrucksstarken künstlichen Welten, die ihre Wirkung nicht verfehlen.
Der zehnminütige Kurzfilm aus der Reihe „Beyond Climate Change“ des Umweltbundesamtes beleuchtet eines unserer dringlichsten Probleme: die Verschwendung unserer natürlichen Ressourcen. FLOW reflektiert mit eindrücklicher Bildsprache unseren konsumorientierten Lebensstil und zeigt zugleich Zusammenhänge globaler Stoffströme. Genannte Zahlen und Fakten mahnen den Zuschauer zur Verantwortung ohne zu demotivieren. Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Stadt von morgen mit vielen Beispielen und Ansätzen nachhaltiger Gestaltung.