Visueller Widerstand

Nach 106 Tagen und dem Austritt von über 800 Millionen Liter Öl wurde die Ölkrise im Golf von Mexiko zu einer der schlimmsten in der Geschichte. Nicht nur das sich die Dinge immer wiederholen (siehe Ölkatastrophe 1979 der Ölbohrplattform Sedco 135F ) sondern das selbst solche Ereignisse umweltfreundlichere Alternativen in den Hintergrund drängen zeigen aktuelle Reaktionen der Ölkonzerne. Der ehemalige BP Manager Doug Suttles betonte, dass man auch künftig Bohrungen im Golf von Mexiko nicht ausschließen will.
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Frühkindliche Bildung

Im Schlaf verarbeiten wir die Erlebnisse des Tages. Experten zufolge können wir uns besonders das gut einprägen, was wir kurz vor dem Schlafengehen gesehen, erlebt oder gelernt haben. Wie können wir diese Tatsache auch für Kinder nutzbar machen?

Michael Maxein hat sich in deutschen Kinderzimmern umgesehen und ist „Ohne Auftrag“ auf einen Gegenstand gestossen – der, leicht modifiziert, im Sinne der Kundschaft umgebaut werden könnte …


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easy

Noch ein kleines älteres Fundstück – entstanden im Trickfilm-Projekt unter der Leitung von Bettina Boden.


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Crash

Jeder erinnert sich an die Phase in seiner Kindheit, in der man Spaß daran gefunden hat Gegenstände auszutesten. Sie wurden beispielsweise auf den Boden oder gegen die Wand geknallt oder einfach aus dem Fenster rausgeschmissen. Kinder wollen ausprobieren, was genau durch ihren Umgang mit dem Gegenstand passiert. Sie folgen dieser Neugierde und testen alles aus.
Mit diesem Hintergrundgedanken entwickelte Kristel Jenkel im ecosign-Projekt ein Holzspielzeug, das dieses Ausprobieren aufgreift und fördert. Sie hat ein Holzauto gebaut, mit dem man jeden möglichen Unsinn anstellen darf – schaut es Euch einfach an …


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Kerngedanken #4 – Der schleichende Tod der ach-so ›friedlichen Atomnutzung‹

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

›Schutzbehälter‹ für radioaktiven Müll: Still aus der Dokumentation »Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra«

Friedlich brummen die Atommeiler vor sich hin. Haben sie sich verbraucht, so wird ihr radioaktiver Brennstoff ›abgereichert‹ und einem ›sicheren Endlager‹ zugeführt … Versprechen wie diese begegnen uns wiederholt und lauthals, wenn wir Unmut und Unsicherheit gegenüber den Atomkraftwerken äußern. Doch zu einhundert Prozent sichere Endlager gibt es nicht; das wissen wir längst. Auch US-Präsident Obama gibt zu, dies zu wissen. Dennoch will er nun zwei neue Atommeiler mit acht Milliarden Dollar finanzieren, einem fatalen Fortschrittsglauben verpflichtet. Oder weiß auch er ganz genau um die Lösung seiner Militärs in der Müllfrage?

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Von starken Frauen und unsterblichen Über-müttern: Camerons ›Avatar‹ – ein neuer ›Alien‹

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2), Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Die halbe Welt ist im ›Avatar-Fieber‹. Völlig zurecht! Regisseur James Cameron schließt endlich den Kreis, den Ridley Scott 1979 mit ›Alien‹ öffnete …

v.o.l.n.u.r.: Sigourney Weaver alias Lt. Ellen Ripley (Aliens), Linda Hamilton alias Sarah Connor (T2),
Alien-Queen aus Aliens & Alien-Queen Neytiri aus Avatar

Nicht aber das viele, gleißend glühende Bunt von Camerons ›Öko-Action-Buster‹ ließ mich taumeln, auch nicht die Rückkehr in unsere ach-so ›normale Realität‹ danach. Auch inhaltlich ist ›Avatar‹ für sich allein betrachtet (wie schon im Trailer abzusehen) ein einz’ges Ärgernis. Was mich begeisterte, war die Fortschreibung des für Cameron typischen Themenkomplexes: ›Technik und ihre Übermacht – starke Frauen – Naturgewalt contra Naturbeherrschung – Wirtschaftskonzerne‹ … Dabei gelingt ihm nicht nur der ständige Rückbezug auf sein eigenes Schaffen, sondern auch auf viele andere Genre-Klassiker. So amalgamieren in ›Avatar‹ 30 Jahre Filmgeschichte (’79–’09) auf bisher ungesehene Art und Weise, was dann doch wieder Freude macht. Aber immer ruhig Blut und eines nach dem andern, mögt ihr nun sagen, und sollt es haben:
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Analoge Lebensmittel

Im ecosign-Kurs „Ohne Auftrag“ haben Anna Lingemann und Doro Weber sich mit analogen Lebensmitteln ausseinander gesetzt und ein fiktives Produkt mit dem Titel: „Gourmet Genuss“ erschaffen. Wie schmackhaft und mit welchem Umfang ihr Produkt gestaltet wurde zeigt obiger Spot!


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The Third & The Seventh

Achtung: Bitte im Vollbildmodus betrachten und zurücklehnen!

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.

Alex Roman hat innerhalb von angeblich sieben Monaten ein Meisterwerk geschaffen. Sein Film „The Third & The Seventh“ illustriert architektonische Kunst aus photografischer Perspektive. Von abstrakt bis surreal muten die Häußer und Plätze an.

Und jetzt muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Alex Roman ganz allein diesen Film mit dem Computer erstellt hat. Alle Szenen stammen aus der Renderingmaschine und den Programmen 3dsmax, Vray, AfterEffects und Premiere. Damit nicht genug, er hat ebenfalls die Musik dazu komponiert und gemischt, inspiriert u.a. vom „Karvenval der Tiere“.

Wer es noch nicht glaubt, schaut sich den zusätzlichen Breakdown an:

Compositing Breakdown (T&S) from Alex Roman on Vimeo.

Ein Making-Off soll demnächst auf der zugehörigen Internetseite abrufbar sein.

Website: http://www.thirdseventh.com/

Die Vimeo Seite zum Film gibt es hier unter http://vimeo.com/7809605

Ich persönlich habe nicht gewusst, dass 3D Rendering inzwischen so nah an der Realität dran ist. Sicher, Menschen und Tiere, Bewegungsabläufe von Korn und Bäumen sind noch sehr komplex, aber die Bildwelt überrascht mich doch sehr.

Danke, Alex Roman!


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Alma

Das neue Jahr begrüßen wir mit einem schönen Kurzfilm von Rodrigo Blaas. „Almar“ ist das Regiedebüt des PIXAR Animators und wurde bereits mit einigen Auszeichnungen honoriert. Der Pixar Einfluss ist deutlich zu erkennen: wiedermal ein Kurzfilm in dem nicht gesprochen wird und in dem das 3D-Rendering der Protagonistin hochklassig ist.

Das Sounddesign kommt von Tom Myer und David Hughes.

Das kleine Mädchen Alma betritt einen verlassenen Spielzeugladen und trifft darin auf eine Puppe die … schaut selbst!

Informationen zum Film: http://www.almashortfilm.com

Wir hoffen, dass der Film noch eine Weile online zu sehen ist – Blaas wollte ihn eigentlich nur bis zum 31.12.2009 verfügbar lassen … aber vielleicht hat er es sich inzwischen ja doch anders überlegt.


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Klimaclips der Internationalen Sommeruniversität 2009

Studenten und Teilnehmer der „Internationalen Sommeruniversität 2009“ in Mecklenburg-Vorpommern haben im Laufe des Sommers in ihren Workshops mehrere Kurzfilme zum Thema „Klima“ entwickelt. Ich fand es spannend zu sehen, wie unterschiedlich mit dem Thema umgegangen werden kann. Daher möchte ich Euch die vier Filme und ein Audiodokument gerne vorstellen:

Eisbär

Wer weiß über die Folgen des Klimawandels mehr als der Eisbär? Keiner, entsprechend macht sich ein Rudel auf den Weg, um Co2-Sünden zu ahnden. Ein Aufruf, den Eisbären auch in sich zu wecken.
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Kseniya Simonova

Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie man in unserer Welt in der es von digitalisierten Dingen nur so wimmelt, dennoch mit sehr wenigen analogen Mitteln beeindruckende Kunst schaffen kann. Die 24 jährige ukrainische Künstlerin Kseniya Simonova zeichnet mit den Fingern auf einem großen Leuchttisch mit Sand und ein bisschen Wasser aus der Sprühflasche. Mal sind die Bilder positiv, also der Sand bestimmt die Zeichnung, mal aber auch negativ, also das Licht bestimmt das Bild.

Es sieht nach einer Menge Übung und Talent aus, so wie sie im Tempo der Musik mithält und nur mit einem kleinen Dreh der Hand mit 10 Fingern Bäume oder Pflanzen zeichnet.
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Fluchtpunkt Europa-Mittelmeer

Fluchtpunkt Europa-Mittelmeer

Die Veranstaltung des Arbeitskreises Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft e.V. zeigt am 10. November 2009 um 19:00 Uhr zwei Filme zur Flüchtlingsproblematik mit anschließender Diskussion.
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